„The Autopsy of Jane Doe“ – Mystery-Horror auf DVD und Blu-ray

1Ein Routine-Job für ein Vater/Sohn-Pathologen-Gespann entwickelt sich zu reinstem Horror: In „The Autopsy of Jane Doe“ sollen Brian Cox und Emile Hirsch herausfinden, wie die junge Frau, die dort auf ihrem Untersuchungstisch liegt, verstorben ist. Gar nicht so einfach, weil die Tote allerhand gruselige Geheimnisse mit sich trägt. Der Film des „Trollhunter“-Regisseurs lief auf dem Fantasy Filmfest und ist ab dem 20. Oktober 2017 auf DVD und Blu-ray zu kaufen.

Emile Hirsch und Brian Cox als Pathologen in „The Autopsy of Jane Doe“

2Dass hübsche, nackte Frauen durchaus auch für Probleme sorgen können, müssen zwei Pathologen am eigenen Leib erfahren: Eigentlich beginnt der Abend ganz normal für Tommy (Brian Cox, „Churchill“, „Bourne“-Reihe) und seinen Sohn Austin (Emile Hirsch, „Into the Wild“, „Taking Woodstock“). OK, eigentlich hat Austin eher Bock, was mit seiner Freundin Emma (Ophelia Lovibond, „Elementary“, „Hooten & the Lady“) anzufangen. Aber sein Vater braucht ihn in der Pathologie. Besonders, weil Sheriff Burke (Michael McElhatton, Roose Bolton in „Game of Thrones“) der Presse unbedingt Infos liefern soll. Infos bezüglich einer Leiche, die bei einem regelrechten Massaker aufgefunden wurde. Bei der hübschen, jungen Frau (Olwen Catherine Kelly in ihrer bisher größten Rolle) ist nämlich keineswegs klar, wie sie ums Leben gekommen ist. Tommy und Austin sollen das nun herausfinden – und stoßen schon bald auf merkwürdige Ungereimtheiten. Schnell ist klar, dass diese Jane Doe (so nennt man in den USA weibliche Leichen, denen noch keine Personalien zugeordnet werden konnten) kein normaler Fall ist. Was folgt ist daher nicht die schnelle Aufklärung der Fragen, sondern eine Nacht voller Schrecken für das Männer-Duo.

3Regisseur André Øvredal hat schon mit „Trollhunter“ bewiesen, dass er für gute Atmosphäre in Filmen sorgen kann. Auch hier ist die eigentliche Geschichte ziemlich überschaubar, aber die Art der Erzählung, die unheilvolle Stimmung, einige für Zartbesaitete schön eklige Szenen und die beiden guten Hauptdarsteller (sowie natürlich auch die hübsche Hauptdarstellerin, auch wenn sie recht passiv ist) wissen gut zu überzeugen. Da stört es dann auch nicht, dass man hier und da als Zuschauer gedanklich womöglich etwas weiter ist als die Hauptcharaktere. Spaß macht „The Autopsy of Jane Doe“ nämlich trotzdem problemlos, auch wenn man hier insgesamt nicht den heftigsten Horror erwarten sollte. Eher auf gruselige Weise entwickelt sich der Film und ein feiner Genrebeitrag für herbstliche Abende. Mit mehr als dem Film kann man sich bei der Heimkino-Veröffentlichung allerdings nicht befassen, denn außer dem Trailer und einer etwa 13-minütigen B-Roll gibt es lediglich noch Interviews mit Cast und Crew in den Extras.

Fazit

Eine hübsche, nackte Frau, die für zwei Männer allerhand Probleme bedeutet? Klingt spannend 😉 – und ist es auch, wenngleich auch eher auf gruselige Weise. Netter Genrebeitrag des Fantasy Filmfests, der es jetzt ins Heimkino schafft!

Sterne-3,0

Filmangaben

Titel: The Autopsy of Jane Doe
Originaltitel: The Autopsy of Jane Doe
Genre: Horror / Mystery / Thriller
Land, Jahr: UK / USA, 2016
Verleih: Universum Film
Regie: André Øvredal
Drehbuch: Ian Goldberg, Richard Naing
Darsteller: Brian Cox, Emile Hirsch, Ophelia Lovibond, Michael McElhatton, Olwen Catherine Kelly
Laufzeit: 86 Minuten (Blu-ray), 82 Minuten
FSK-Freigabe: ab 16 Jahre
Kaufstart: 20. Oktober 2017

Quellen

Internet Movie Database
Universum Film

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Veröffentlicht am 16. Oktober 2017 in DVD & Blu-ray und mit , , , , , , , , , , , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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