„Doctor Strange – Anfang und Ende“ (Comic)

doctorstrangeanfangundende_softcover_540Am 27. Oktober 2016 startet „Dr. Strange“ in den deutschen Kinos – ein großes Fest für alle Comic-Fans! Denn unter den Lesern ist die Mischung aus Mediziner und Zauberer ein großer Liebling, wenngleich auch nicht bei der richtig großen Masse bekannt. Das soll sich jetzt also durch den Kinofilm ändern. Und bis dahin kann man sich mit einigen Comics auf dieses Ereignis vorbereiten. Zum Beispiel mit „Doctor Strange – Anfang und Ende“, das sich perfekt für Strange-Laien eignet. Hier wird nämlich eine komplette Vorgeschichte erzählt, die spannend, unterhaltsam und auch amüsant ist. Der Comic ist bereits im Handel erhältlich.

Die Vorgeschichte von Doctor Strange im spannenden Comic-Band

Vorgeschichten sind immer ein gefundenes Fressen für alle, die sich mit einer bestimmten Comicfigur noch nicht sonderlich gut auskennen. Wichtig ist dabei natürlich, dass das Ganze auch Hand und Fuß hat, den Leser packt und die Hauptfigur und seine Geschichte so interessant wie möglich darstellt. Das ist zum Glück bei „Doctor Strange – Anfang und Ende“ der Fall. Und so lernen wir im Werk von Starautor J. Michael Straczynski („Spiderman“, „Babylon 5“) eben diesen Stephen Strange kennen, der zu Beginn alles andere als ein Superheld ist. Nun gut, ganz zu Beginn vielleicht schon, denn er arbeitet mit seinen medizinischen Fähigkeiten als Chirurg im klar hilfsbedürftigen Nepal, wo man ihn dafür feiert, dass er auf ganz besondere Weise Physis und Psyche seiner Patienten berührt. Sogar einen Jungen, der seit Jahren kein Wort spricht, bringt er wieder zum Reden. Doch seine medizinische Ausbildung treibt ihn zurück in die USA. Strange verspricht, dass er zurückkehren wird – ein Versprechen, dass er viel zu lange nicht einhält. Stattdessen folgt er dem Lockruf des Geldes und bleibt deutlich unter den Möglichkeiten, die Welt ein großes Stück besser zu machen. Selbst seinen langjährigen Mentor lässt er wirsch auflaufen. Strange braucht inzwischen selbst Hilfe, um wieder zu sich selbst zu finden – und genau hier kommen ein paar mysteriöse Figuren ins Spiel. Die rütteln in kurzer Zeit einfach an allem, vor allen Dingen an Stranges Weltbild und an seinem Vorstellungsvermögen. Denn was ihn ab etwa der Hälfte des Comicbandes sprengt sämtliche Grenzen, in die er sich in den Jahren zuvor so begeben hat. Aus dem Chirurgen wird etwas Übersinnliches, etwas Magisches – und das zieht den Leser schnell in den Bann. Denn, sicher: Doctor Strange wirkt die meiste Zeit über längst nicht wie der perfekte Superheld, hat seine Ecken und Kanten, eckt an. Aber genau deshalb kann man sich wohl auch mit dem Mann identifizieren, der sich in der Geschichte so eindrucksvoll entwickelt. Das macht Spaß und öffnet dem Leser die Tür in diese ganz eigene Welt, die im Comic-Universum über allem zu stehen scheint.

Fazit

Wohl eine der faszinierendsten und übersinnlichsten Figuren des Comic-Universums bekommt mit diesem Comicband eine eigene, spannende und unterhaltsame Entstehungsgeschichte spendiert, die den Leser problemlos zu neuen Doctor-Strange-Fans macht.

Sterne-4,0

Bibliografische Angaben

Titel: Doctor Strange – Anfang und Ende
Original-Storys: Strange (2004) 1-6
Verlag: Panini Comics
Format: Softcover
Seitenzahl: 148
Autoren: J. Michael Straczynski, Samm Barnes
Zeichner: Brandon Peterson
Preis: 16,99 Euro
Erscheinungstag: 20. September 2016

Quellen

Panini Comics

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Veröffentlicht am 29. September 2016 in Bücher und mit , , , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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