„Star Wars: The Force Awakens – Original Motion Picture Soundtrack“ (CD)

Soundtrack_STAR WARSGanz klar: Wo ein Film ist, da ist auch ein Soundtrack. Und ganz klar ist hinsichtlich „Star Wars“, dass hier als Komponist John Williams fungiert. Der begnadete Williams hat für zahlreiche zeitlose Klassiker die legendären Musiken geschaffen („Der weiße Hai“, „Superman“, „E.T.“, „Indiana Jones“, „Jurassic Park“ und viele mehr) – und ist seit Anbeginn von „Star Wars“ (Teil 1 stammt aus dem Jahr 1977) ein Teil der Sternensaga. Auch bei Episode VI mit dem Untertitel „Das Erwachen der Macht“ zeichnet er wieder für den Soundtrack verantwortlich. Während der Film seit dem 17. Dezember in den Kinos läuft, ist der offizielle Soundtrack seit dem 18. Dezember 2015 im Handel erhältlich.

John Williams untermalt auch den siebten „Star Wars“-Film

Eindrucksvolle Melodien hat es im „Star Wars“-Universum bereits gegeben. Melodien, die im Grunde jeder kennt und die zu der Art von Ohrwürmern gehören, die man nicht wieder aus dem Kopf bekommen, sondern ewig weiter summen und trällern möchte. Für den Soundtrack von „Star Wars: Episode VII – Das Erwachen der Macht“ gibt es nun eine Mischung aus Klassikern der originalen Trilogie und neuen Kompositionen, in erster Linie für die verschiedenen neuen Charaktere wie Schrottsammlerin Rey (Daisy Ridley), aber auch den neuen Bösewicht Kylo Ren (Adam Driver). Allein die ersten Klänge führen wieder in die wunderbaren Welten von „Star Wars“ ein. Ob nun alter Hase, was die Filme betrifft oder Neuling – schon die Titelmelodie zu Beginn des Soundtracks sorgt für ein kribbeliges Gefühl. Zugegeben: Die wirklich eingängigen Melodien sind schon die, die man in ähnlicher Weise bereits aus der Ur-Trilogie kennt. Doch auch die neuen Titel haben absolut ihren Reiz. Wer den Film bereits gesehen hat, hat auch sofort Bilder zum Film im Kopf und kann die Geschichte lediglich durch die Musik noch einmal komplett durchspielen lassen. Ein Beweis dafür, dass die Melodien perfekt zu den jeweiligen Szenen passen, seien es nun die finsteren Töne zum Auftreten der Ersten Ordnung oder die fast träumerischen Klänge, die die neue weibliche Hauptfigur Rey einführen. Verschiedene Stile prallen also aufeinander, sind aber so geschickt arrangiert, dass sie ein angenehmes Auf und Ab bieten, statt wie ein zusammen gewürfeltes Durcheinander zu klingen. Und so ist der Soundtrack zu „Star Wars: Episode VII – Das Erwachen der Macht“ sicherlich kein Meilenstein im Soundtrack-Bereich, weil die frischen Highlights ausbleiben, zeigt aber einmal mehr die Klasse von John Williams, wunderbare Melodien zu schaffen. Die reguläre Verkaufsversion wird zudem aufgewertet durch ein 24-seitiges Booklet, auf dessen Front einem Kylo Ren entgegen starrt. Enthalten im Booklet sind einige Szenenbilder sowie die Tracklist der Disc. Außerdem bekommen wir auf einer Doppelseite einen Text von J.J. Abrams aus dem November 2015 spendiert, in dem er über den Soundtrack und die (im Grunde obligatorische) Auswahl von John Williams als Komponisten spricht. Außerdem gibt es neben der regulären Verkaufsversion eine Deluxe Edition mit beigefügtem Poster sowie ab Frühjahr 2016 sogar eine Vinyl-Variante inklusive digitaler Kopie des Soundtracks. Perfekt für Sammler und Anhänger der „alten Schule“!

Fazit

Über eine Stunde neuer und alter, aber zu jeder Zeit wunderbarer Melodien vom Soundtrack-Meister John Williams. Eine tolle Untermalung zu einem spektakulären Film, der beim Hören problemlos die Geschichte im Kopf Revue passieren lässt.

Sterne-4,0

Quellen

Universal Music
Internet Movie Database

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Veröffentlicht am 23. Dezember 2015 in Kino und mit , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Ein Kommentar.

  1. Schön, mal eine Kritik zum Soundtrack zu lesen und nicht nur zum Film. Aber Interessant, wie die Wahrnehmungen so auseinander gehen, denn ich war vom Soundtrack eher etwas enttäuscht, gerade weil mir die eingängigen Melodien (mit Ausnahme von Rey´s Theme) hier vollkommen fehlen.
    Das ist alles in allem gut gemachte, Williams´sche Soundtrack-Kost, mir aber zu viel relativ belanglose Action-Untermalung, die so auch genauso gut in einen neuen Indy-Film gepasst hätte.

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