Beste Spezialeffekte: 20 Oscar-Kandidaten

Ich weiß, ich weiß. Es ist noch eine ganze Weile hin, bis die Oscar-Verleihung ansteht. Immerhin ist das erst nächstes Jahr! Ne, Moment. Ist ja schon Dezember, also geht’s doch bald los mit den Academy-Awards-Nachrichten! Die Verleihung selbst findet zwar erst am 28. Februar 2016 statt, doch für die Nominierungen am 14. Januar 2016 lichten sich langsam ein wenig die Reihen. Für die Kategorie „Beste Spezialeffekte“ hat sich das Feld jetzt auf 20 Filme verkleinert. Der Filmfraß nennt alle 20 Kandidaten.

Alle 20 möglichen Kandidaten der „Beste Spezialeffekte“-Oscar-Kategorie

Kandidat # 1: „Ant-Man“
Paul Rudd als Mini-Superheld, der aber doch eindrucksvolle Stärke hat – das ging nicht ohne Spezialeffekte. Im Kino kam der „Ant-Man“ gut an und wird auf alle Fälle weitere Aufgaben haben. Mit der Nominiertenliste müsste es eigentlich schwierig sein für den Ameisenmann, aber Marvel zieht halt doch immer wieder gut genug, um sich auch hier wieder einen Platz zu sichern.

Kandidat # 2: „Avengers: Age of Ultron“
Die Fortsetzung des unfassbar erfolgreichen „Avengers“ wurde natürlich ebenfalls wieder ein dicker Hit. Kein Wunder bei dem immensen Star- und Superhelden-Aufgebot von „Iron Man“ Robert Downey Jr., „Thor“ Chris Hemsworth, „Captain America“ Chris Evans, „Black Widow“ Scarlett Johansson und vielen mehr. Ein richtiges Effekte-Geballer, das man mit großer Sicherheit auch im abschließenden Nominierten-Feld finden wird.

Kandidat # 3: „Bridge of Spies“
Hier muss der Filmfraß leider aussetzen, weil er den Film noch nicht gesehen hat. Für ihn ist es daher jetzt auch überraschend, dass er den Weg auf diese Liste gefunden hat. Wer ihn bereits kennt, darf gerne in den Kommentaren erwähnen, was ihn für diese Kategorie qualifiziert. Auf der finalen Nominierungsliste wird er wohl dennoch nicht auftauchen.

Kandidat # 4: „Chappie“
Insgesamt ein ziemlicher Flop des „District 9“-Regisseurs. Da hatte man doch mehr erwartet – so richtig wusste man wohl nicht, an wen man sich richten und was man genau aussagen möchte. Die Effekte waren jedoch nicht schlecht. Für eine Oscar-Nominierung dürfte es für den vermenschlichten Roboter aber nicht reichen.

Kandidat # 5: „Everest“
Den Film musste man definitiv im Kino sehen, im Idealfall auch noch in 3D! Eindrucksvolle Landschafts-Aufnahmen und eine beklemmende Atmosphäre durch die Darstellung der gewaltigen Naturkulisse, die per CGI erst so richtig zur Gefahr wurde. Ob es aber für eine Oscar-Nominierung reicht, ist für den Filmfraß fraglich.

Kandidat # 6: „Ex Machina“
Eine der großen Überraschungen des Kinojahres, findet der Filmfraß. Drei großartige Schauspieler trafen aufeinander, als Oscar Isaac seinen Angestellten Domhnall Gleeson einlud, um die Androidin Alicia Vikander auf ihre Menschlichkeit zu testen. Vikander als Roboter darzustellen, war sehr hübsches CGI – aber eine Nominierung wird wohl ausbleiben.

Kandidat # 7: „Fast & Furious 7“
Was hier den Ausschlag gegeben hat für einen Platz auf der verkürzten Liste? Sicher die Kombination aus eindrucksvollen Actionszenen und dem „Wiederauferstehen“ des während der Drehzeit verstorbenen Paul Walker. Richtig gut gemacht! Der Filmfraß kriegt schon wieder Pipi in die Augen, wenn er an die Schluss-Szene denkt…

Kandidat # 8: „Im Herzen der See“
Ein Film, der auf hoher See spielt. Das ist ja längst nichts Besonderes mehr. Und doch war der Filmfraß sehr positiv überrascht von diesem Streifen. Die Effekte hinsichtlich der Weiten des Meeres und der gewaltigen Wale waren sehr eindrucksvoll inszeniert und haben zumindest auf dieser verkürzten Liste den Platz verdient.

Kandidat # 9: „Jupiter Ascending“
Wer den Film gesehen hat, der zuckt beim Filmtitel sicherlich erst mal ein wenig zusammen. „Jupiter Ascending“ und die Oscar-Verleihung – das passt so scheinbar überhaupt nicht zusammen. Die Effekte waren aber in der Tat wohl das Einzige, was gut gepasst hat bei diesem Wachowski-Debakel. Eine Nominierung dürfte trotzdem nicht drin sein für den SciFi-Murks.

Kandidat # 10: „Jurassic World“
Mit diesem unfassbaren Erfolg hatte echt keine Sau gerechnet! Klar, das Gefühl, das „Jurassic Park“ vor gut 20 Jahren ausgelöst hat, schwingt noch mit. Und Chris Pratt hatte die Hauptrolle in „Guardians of the Galaxy“, einem anderen Mega-Erfolgt. Dass „Jurassic World“ aber trotz eigentlich höchstens solider Inszenierung so durch die Decke schießen und zum dritterfolgreichsten Film aller Zeiten avancieren würde, das konnte man nicht ahnen. Die Effekte bezogen sich hier natürlich primär auf die Dinos und die Zerstörung, die diese anrichteten. Hat dem Filmfraß gefallen – und dank des Erfolges des Films und der Tatsache, dass Spielberg das Produktions-Zepter in der Hand hielt, ist eine Oscar-Nominierung in dieser Kategorie sehr wahrscheinlich.

Kandidat # 11: „Mad Max: Fury Road“
Der Kritiker-Hit des Jahres! Auch der Filmfraß war hellauf begeistert vom gigantischen Actiongetümmel, in das sich Tom Hardy, Charlize Theron und Nicholas Hoult stürzten. Der vielleicht beste Actionfilm 2015 und durch die primär ohne CGI entstandenen Effekte auch ein MUSS für die Oscar-Verleihung. Der Filmfraß erwartet definitiv einen Platz unter den endgültigen Kandidaten. Und wenn „Star Wars“ nicht das Rennen macht, muss die Trophäe eigentlich auch an diesen Film gehen.

Kandidat # 12: „Der Marsianer“
Ein Mann (Matt Damon) alleine auf dem Mars. Klingt super langweilig. War aber überraschend spannend. Und witzig. Und hinsichtlich der Effekte auch richtig gut gemacht. Auf die letzte Shortlist mit zehn Filmen wird es dieser Film wohl schaffen, eine endgültige Nominierung ist durchaus auch drin.

Kandidat # 13: „Mission: Impossible – Rogue Nation“
Der Actionfilm war ein sicherer Kandidat für diese Liste, auch ohne dass man ihn gesehen hätte. Auch hier wurde wieder einiges aufgeboten, das den Atem rauben sollte. Hat alles wieder super geklappt, aber zu viel blieb hinsichtlich der Effekte auch nicht im Kopf, als dass es am Ende für eine Nominierung reichen müsste.

Kandidat # 14: „The Revenant“
Hier wird richtig was erwartet! Leonardo DiCaprio will endlich, endlich, endlich den lang ersehnten und lang verdienten Oscar! Die Chancen stehen gut, eine Nominierung sollte er einmal mehr auf jeden Fall bekommen. Und da der „Birdman“-Regisseur hier inszenierte, hält es der Filmfraß durchaus für möglich, dass weitere Nominierungen anstehen werden. Auf der Liste der besten Filme wird er wohl dabei sein. Und hinsichtlich der Effekte? Da der Filmfraß den ganzen Film bisher noch nicht gesehen hat, vermutet er hier erst mal nur. Und zwar, dass die Effekte sicherlich eindrucksvoll werden, es für eine Nominierung aber wohl nicht reicht – zu groß ist die Konkurrenz. In Deutschland muss man leider bis zum 14. Januar 2016 warten – erst dann läuft „The Revenant“ hier im Kino.

Kandidat # 15: „Spectre“
Über die Qualität des Films gibt es klar unterschiedliche Ansichten. Dem Filmfraß hat der neueste Bond-Film sehr gut gefallen – und besonders mal wieder die Actionszenen, die hier Gegenstand des Interesses in dieser Kategorie sind. Spektakuläre Verfolgungsjagden, Crashs und der Zusammensturz eines ganzen Gebäudes – das sah schon alles sehr gut aus und wird sich wohl auch auf der Nominiertenliste wieder finden.

Kandidat # 16: „Star Wars – Episode VII: Das Erwachen der Macht“
Nur noch eine Woche! Bis zum 17. Dezember müssen wir uns gedulden, bis endlich wieder neue „Star Wars“-Geschichten für die große Leinwand geschrieben werden. Es war natürlich klar, dass es der Film auf die Shortlist schaffen würde. Und der Filmfraß ist – auch ohne den Film bisher gesehen zu haben – sicher, dass es am Ende auch locker für eine Nominierung reichen wird.

Kandidat # 17: „Terminator: Genisys“
Da schieden sich die Geister: Die einen hielten die Fortsetzung für einen gelungenen Actionspaß, die anderen waren auch von diesem Sequel wieder enttäuscht und belassen es in Gedanken bei Teil 1+2. Der Filmfraß war gut amüsiert im Kino und war auch von den Effekten angetan. Eine Nominierung dürfte hinsichtlich der Konkurrenz aber etwas schwierig werden.

Kandidat # 18: „Die Tribute von Panem: Mockingjay – Teil 2“
Überraschungen blieben aus im letzten Teil der Panem-Reihe. Hier wurde der finale Kampf erwartet, den man auch genau so erhalten hat, wie man es erwarten konnte. Panem wurde gut „geschaffen“, die Actionszenen eindrucksvoll in Szene gesetzt. Aber für den Filmfraß nicht eindrucksvoll genug, um einen Platz in der finalen Nominiertenliste zu erhalten.

Kandidat # 19: „The Walk“
Joseph Gordon-Levitt spazierte auf einem Drahtseil zwischen den Türmen des World Trade Center. Eine wahre Geschichte, die im Kino auch sehr gut rüber kam. Als Zuschauer fühlte man sich in der Tat unbehaglich – man wähnte sich selbst in luftiger, gefährlicher Höhe. Die Effekte haben es geschafft, dass der Film funktioniert hat.

Kandidat # 20: „A World Beyond“
Im Original „Tomorrowland“ genannt, fiel der Film bei Zuschauern und Kritikern durch. Ein Film, der daher schon jetzt fast vergessen ist – und auch wohl auf der Nominiertenliste nicht zu finden sein wird. Schon bald wird man nicht mehr wissen, was das hier überhaupt für ein Film war. Oder wisst Ihr es vielleicht jetzt schon nicht mehr?

Und wer macht nun das Rennen?
Der Filmfraß ist natürlich nicht sicher, für welche Kandidaten man sich letzten Endes entscheiden wird. Er pickt jetzt aber mal fünf Kandidaten heraus, die seiner Ansicht nach am Ende den Preis unter sich ausmachen werden. „Avengers: Age of Ultron“ wird die Marvel-Ehren hoch halten, Spielberg schickt seine „Jurassic World“ ins Rennen, „Mad Max: Fury Road“ geht als Zugpferd der klassischen Effektekünstler an den Start, „Star Wars: Episode VII – Das Erwachen der Macht“ ist für alle Sternenkrieger an Bord. Und als fünfter Kandidat? Schwierig… Da müsste der Filmfraß zwischen „Spectre“ und „Fast & Furious 7“ ausknobeln… Ob es am Ende so ausgeht oder doch völlig anders, wird die Zeit zeigen. Ende Dezember wird es die NOCH weiter verkürzte Shortlist mit zehn Kandidaten geben. Was sind Eure Favoriten?

Quellen

Academy Awards – Offizielle Website

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Veröffentlicht am 8. Dezember 2015 in Kino und mit , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 2 Kommentare.

  1. Es ist noch eine ganze Weile hin, bis die Oscar-Verleihung ansteht! ^^

    Spielberg war ja nur ausführender Produzent bei Jurassic World. Der Film spielt visuell auch nicht in der A-Liga, genauso wenig wie Terminator, Hunger Games und ein paar andere Film die sichtbar gespart haben. Und The Walk sieht halt die gesamte Dauer total unecht aus.

    Avengers: Age Roughly One Week of Ultron, Mad Max: Fury Road und Der Marisaner würde ich unter den Nominierten erwarten. Star Wars hat ja noch niemand gesehen.

  2. Hi, „Bridge of Spies“ ist sicherlich wegen seiner Flugzeugszenen in den Top 20. Das Cockpit des Spionageflugzeug wurde übrigens in Wernigerode (Harz) gebaut. Viele Grüße Ivonne http://www.cinemagisch.com

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