„Everest“ – Starbesetztes Bergsteiger-Drama im 3D-Kino

1 - EverestDas Mount-Everest-Unglück von 1996, bei dem zahlreiche Bergsteiger ums Leben kamen, war von knapp zwei Jahrzehnten in den Medien sehr präsent. Der isländische Regisseur Baltasar Kormákur („2 Guns“, „Contraband“) greift die Geschichte jetzt auf, lässt sie in packendem 3D spürbar machen und besetzte seinen Film mit Größen wie Jason Clarke, Jake Gyllenhaal, Josh Brolin, John Hawkes und Keira Knightley. „Everest“ ist ab dem 17. September 2015 im Kino zu sehen.

„Everest“ mit Jason Clarke, Jake Gyllenhaal, Josh Brolin, Keira Knightley

EverestEs kommt Freude auf, wenn hin und wieder mal ein Film in die Kinos kommt, bei dem der so häufige Zusatz „3D“ wirklich Sinn ergibt und einen Mehrwert bietet. So ist es jetzt bei „Everest“ des isländischen Regisseurs Baltasar Kormákur („2 Guns“, „Contraband“). Erzählt wird die wahre Geschichte mehrerer Expeditions-Teams, die sich im Mai 1996 aufmachen, um nach intensiver Vorbereitung den Gipfel des Mount Everest zu besteigen. Dass das nicht so ganz leicht wird, ist jedem bewusst, schließlich ist der Everest mit 8.848 Metern der höchste Berg der Erde und lässt den Menschen durch seine Gewalt und die starken Natur- und Witterungsbedingungen zu jedem Zeitpunkt spüren, wie klein dieser eigentlich ist. Das müssen nun auch die Teams 3 - Clarkevon Rob Hall (Jason Clarke) und Scott Fischer (Jake Gyllenhaal) spüren, zu denen zahlreiche Kunden gehören, die sich einen Platz in der Gruppe für viel Geld erkauft haben. Man ist positiv eingestellt, hat viele Vorkehrungen getroffen – doch einen heftigen Wetterumschwung konnte man nicht einplanen, da man sich gegen ihn eh nicht wappnen kann. Und so werden wir – eben auch dank packendem 3D – Zeuge, wie der Mensch gegen die Natur kämpft. Und natürlich auch mit sich selbst, mit seiner Kraft, mit dem Wunsch zu Überleben. Sehr eindrucksvoll gefilmt ist diese Geschichte und lässt den Zuschauer spüren, welche Gefahr über die Team-Mitglieder herein bricht. Das ist freilich auch der tollen Besetzung geschuldet, zu der neben Jason Clarke („Terminator 4Genisys“) und Jake Gyllenhaal („Southpaw“) unter anderem auch Josh Brolin („Sin City 2“), John Hawkes („Winter’s Bone“), Keira Knightley („The Imitation Game“), Robin Wright („House of Cards“), Emily Watson („A Royal Night“) und Sam Worthington („Sabotage“) zählen. Ein spannendes Ensemble also, das sich perfekt darauf versteht, dem Zuschauer das Leid und die Emotionen der Figuren zu vermitteln. Der Everest (natürlich nur zu kleinen Teilen wirklich dort gefilmt, aber primär in Nepal) ist gigantisch – und entfaltet nur im Kino auch seine volle Wirkung, daher sollte man ihn sich auch dort ansehen, sofern man 5Interesse an der Geschichte hat. Das Einzige, das ein wenig stört, sind ein paar unfreiwillig komische Texte sowie hier und da innerhalb der Handlung einige emotional unbefriedigende Momente, die aber natürlich den realen Ereignissen geschuldet sind, an die sich „Everest“ möglichst halten möchte.

Fazit

Eindrucksvoll gefilmtes und gespieltes Thriller-Drama in packendem 3D. Bei Interesse ab ins Kino und nicht erst auf die Heimkino-Veröffentlichung warten!

Sterne-4,0

Filmangaben

Titel: Everest
Originaltitel: Everest
Genre: Abenteuer / Drama / Thriller
Land, Jahr: Großbritannien / USA / Island, 2015
Verleih: Universal Pictures International Germany
Regie: Baltasar Kormákur
Drehbuch: William Nicholson, Simon Beaufoy
Darsteller: Jason Clarke, Josh Brolin, John Hawkes, Robin Wright, Michael Kelly, Sam Worthington, Keira Knightley, Emily Watson, Jake Gyllenhaal
FSK-Freigabe: ab 12 Jahre
Laufzeit: 122 Minuten
Kinostart: 17. September 2015

Quellen

Internet Movie Database
Universal Pictures International Germany

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Veröffentlicht am 13. September 2015 in Kino und mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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