Kill the Boss 2

CONT_Artwork.inddDrei Jahre ist es her, seit das unfähige Trio (Jason Bateman, Jason Sudeikis, Charlie Day) versucht hat, die jeweiligen Chefs (Jennifer Aniston, Kevin Spacey, Colin Farrell) um die Ecke zu bringen. Jetzt sind die Jungs in „Kill the Boss 2“ zurück, um endlich ihr eigener Chef zu sein. Was aber natürlich misslingt und die Möchtegern-Gangster dazu zwingt, ein Kidnapping zu veranstalten. Raus im Film, der ab dem 27. November 2014 im Kino zu sehen ist, ist nur Farrell, neu dabei sind dafür unter anderem Christoph Waltz und Chris Pine.

„Kill the Boss“ – Rückblick auf die Erfolgs-Komödie von 2011

Horrible Bosses 2Unsere drei Möchtegern-Gangster haben wir bereits vor drei Jahren kennen gelernt: Damals wollten sie sich ihrer furchtbaren Chefs entledigen. Nick (Jason Bateman) wurde vom sadistischen Dave Harken (Kevin Spacey) nur unterdrückt. Kurt (Jason Sudeikis) hatte Glück mit seinem Vorgesetzten, musste nach dessen Ableben aber mit seinem arrogant-widerlichen Sohn Bobby Pellitt (Colin Farrell) klar kommen. Und Dale (Charlie Day) wurde als Zahnarzthelfer von der heißen Dr. Julia Harris (Jennifer Aniston) sexuell genötigt. Der Plan ist klar: Die Bosse müssen das Zeitliche segnen. Hilfe erhalten die drei Fettnäpfchen-Jäger von einem finster drein blickenden Kriminellen, der sich „Motherfuckah Jones“ (Jamie Foxx) nennt. Als sonderlich gefährlich entpuppt sich der zwar nicht, hat aber immerhin den einen oder anderen Tip zu bieten. Es kommt, wie es kommen muss: Nick, Kurt und Dale versagen bei ihren armseligen Versuchen komplett. Doch zum Glück sorgen absurde Umstände dafür, dass Harken irgendwann Pellitt umnietet und dafür im Knast landet. Und Dr. Harris wird auch noch rein- statt umgelegt.

„Kill the Boss 2“ – Die Fortsetzung der Komödie von 2011

Horrible Bosses 2So ganz perfekt ist die Angestellten-Sache für Nick, Kurt und Dale nach wie vor nicht, daher ist ihnen nun klar, dass sie wirklich etwas verändern müssen, um nicht von einem schlimmen Chef zum nächsten gereicht zu werden. Eine glorreiche Idee (der „Shower Buddy“!) später haben sie den Entschluss gefasst, sich selbständig zu machen. Doch nicht nur als Gangster sind die drei miserabel, sondern auch als ihre eigenen Chefs. Die erste Produktvorstellung im Fernsehen läuft völlig schief. Darüber hinaus müssen sie die Erfahrung machen, dass die Mächtigen auch mächtig fies sind, um ihre eigenen Interessen durchzusetzen: Der leicht verrückte Rex Hanson (Chris Pine) legt dem Trio schon ordentlich Steine in den Weg, doch erst dessen Vater Bert Hanson (Christoph Waltz) ruiniert die Geschäfts-Anfänger fast endgültig. Einen anderen Ausweg, als erneut in kriminelle Machenschaften abzudriften, scheint es nicht zu geben. Kidnapping soll der Schlüssel zum Erfolg sein – doch wie man sich denken kann, passt dieser Schlüssel mal wieder so gar nicht.

Film-Kritik – „Kill the Boss 2“ mit Christoph Waltz und Chris Pine

Horrible Bosses 2Die Grundlagen für „Kill the Boss 2“ waren perfekt, denn nicht nur wurde der Cast des Vorgängers nahezu komplett (nur der im ersten Teil aus dem Leben geschiedene Colin Farrell fehlt natürlich) übernommen, sondern es gibt auch noch Hochkaräter obendrauf: Jason Bateman („Arrested Development“), Jason Sudeikis („Wir sind die Millers“) und Charlie Day („It’s Always Sunny in Philadelphia“) spielen wieder die Möchtegern-Gangster, Jennifer Aniston Horrible Bosses 2(„Wir sind die Millers“) ist als nymphomanische Zahnärztin und der zweifache Oscar-Preisträger Kevin Spacey („House of Cards“) als inhaftierter, inzwischen vollkommen manischer Ex-Boss zurück. Auch Oscar-Sieger Jamie Foxx („Django Unchained“, „The Amazing Spider-Man 2“) darf wieder Motherfuckah Jones darstellen. Eindrucksvollen Ersatz für Colin Farrell gibt es zudem von Chris Pine („Star Trek 1+2“, „Jack Ryan“), Jonathan Banks (Mike Ehrmantraut in „Breaking Bad“) und – quasi als Königs-Zugang – der zweifache Oscar-Gewinner Christoph Waltz („Django Unchained“, „Inglourious Basterds“). Das allein sorgt schon für eine ganze Menge Unterhaltung, denn die Chemie stimmt bestens innerhalb des ganzen Teams. Hier darf jeder eine Menge Overacting präsentieren und allerhand aus sich herausholen. Horrible Bosses 2Regisseur und Autor Sean Anders, als Drehbuch-Schreiber für lustige Streifen wie „Dumm und Dümmehr“ und „Wir sind die Millers“ verantwortlich, als Regisseur eher für Langweiler wie „Spritztour“ oder Rohrkrepierer wie „Der Chaos-Dad“, holt ebenfalls einiges aus sich heraus: Die Dialoge passen perfekt auf die jeweiligen Charaktere und sorgen im Zusammenspiel mit den Schauspielern dafür, dass auch die simpelsten Gags köstlich amüsieren können. Allein Kevin Spaceys Hasstiraden im Gefängnis den drei Hauptfiguren gegenüber ist schon das Eintrittsgeld wert. Wer den Film im Originalton sehen kann, sollte dies natürlich möglichst tun! Doch auch in der deutschen Synchronisation weiß „Kill the Boss 2“ seinem Vorgänger in nichts nachzustehen.

Fazit

Mit köstlichen Darstellern, schmissigen Dialogen und lustigem Overacting ausgestattetes Sequel, das Fans des ersten Teils eine Menge Spaß machen wird.

Sterne-4,0

Filmangaben

Titel: Kill the Boss 2
Originaltitel: Horrible Bosses 2
Genre: Komödie
Land, Jahr: USA, 2014
Verleih: Warner Bros. Pictures
Regie: Sean Anders
Drehbuch: Sean Anders, John Morris
Darsteller: Jason Bateman, Jason Sudeikis, Charlie Day, Jennifer Aniston, Kevin Spacey, Jamie Foxx, Chris Pine, Christoph Waltz, Jonathan Banks
FSK-Freigabe: ab 12 Jahre
Laufzeit: 108 Minuten
Kinostart: 27. November 2014

Quellen

Offizielle Film-Website
Internet Movie Database
Kino.de
Warner Bros. Pictures

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Veröffentlicht am 26. November 2014 in Kino und mit , , , , , , , , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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