The Bachelor Weekend

1 - The Bachelor Weekend - FilmplakatIn „Hangover“ durften wir einer Gruppe Männer dabei zusehen, wie sie sich bei einem Junggesellenabschied ordentlich daneben benahmen. Mittendrin ein Chaot, der das Ganze gehörig auf den Kopf stellte. In „The Bachelor Weekend“ geht man einen ähnliche Weg, spart aber an zotigen Gags. Die irische Komödie kommt nie so wirklich in Fahrt und ist nach der Sichtung, die ab 6. November 2014 im Kino möglich ist, auch sofort wieder vergessen.

„The Bachelor Weekend“ – Irische Komödie mit „Hangover“-Handlung

2Fionnan (Hugh O’Conor, „Die drei Musketiere“, „Chocolat“) verhält sich nicht gerade wie der typische Mann vor seiner bevorstehenden Hochzeit. Er integriert sich deutlich mehr in die Planungen, als allen um ihn herum lieb ist. Und zu guter Letzt hat er noch nicht einmal Lust auf einen Junggesellenabschied, sondern würde eher dem der Damen beiwohnen. Klar, dass seine zukünftige Gattin ihn jetzt zwingen muss, mit seinen Jungs einen drauf zu machen. Zufrieden ist Fionnan nicht gerade, dass er nun auf einen Camping-Urlaub mit seinem Trauzeugen Davin (Andrew Scott (Moriarty in der „Sherlock“-Serie, „Pride“), Bruder 3Little Kevin (Michael Legge, „Shameless“, „Die Asche meiner Mutter“), dessen Freund Big Kevin (Andrew Bennett, „Die Asche meiner Mutter“) und Simon (Brian Gleeson, Sohn von Brendan, „Snow White and the Huntsman“) muss. Schlimm wird’s aber, als ihm auch noch der unsympathische Bruder der Braut auf’s Auge gedrückt wird: The Machine (Peter McDonald, „The Damned United“, „Titanic“-Mini-Serie) hat seinen Spitznamen nicht zu Unrecht und soll möglichst nicht am Trip teilnehmen. Leider kommt der über Umwege doch mit – und sorgt für allerhand Chaos unter den Männern.

Film-Kritik – Die irische Komödie „The Bachelor Weekend“

4Ein Hauch von „Hangover“ weht umher, wenn man sich die Handlung von „The Bachelor Weekend“ (oder „The Stag“ im irischen Original) vor Augen führt. Doch weit gefehlt: Zwar sorgt auch dieser Film dafür, dass eine Gruppe Männer zum Junggesellenabschied einiges erleben und einer von ihnen höchst schwierig im Umgang ist. Aber hier verzichtet man größtenteils auf allzu platte Gags – leider füllt man die Lücken aber nicht mit anderen Dingen wieder auf. So entsteht immer wieder Leerlauf, der die Frage aufwirft, für wen der Film eigentlich gedacht war. Viele der Storyelemente sind darüber hinaus natürlich nicht 5wirklich überraschend: Keinen wird es wundern, dass man am Ende mit dem größten Chaoten der Gruppe natürlich doch bestens auskommt und man durch die Erfahrung ein ganzes Stück weit auch zu sich selbst und zueinander findet. Eine echte Kumpelgeschichte also – nur ohne die sicher von vielen erwarteten Plattitüden. Was einerseits ganz nett ist, weil nicht jeder billige Scherz mitgenommen werden muss, sorgt andererseits dafür, dass „The Bachelor Weekend“ gesehen und sofort wieder vergessen wird.

Fazit

Auf allzu große Plattheiten verzichtende Komödie, die einen anderen Weg als der Story-Pate „Hangover“ geht – aber leider nicht einen ähnlich unterhaltsamen.

Sterne-2,5

Filmangaben

Titel: The Bachelor Weekend
Originaltitel: The Stag
Genre: Komödie
Land, Jahr: Irland, 2013
Verleih: Drei-Freunde
Regie: John Butler
Drehbuch: John Butler, Peter McDonald
Darsteller: Andrew Scott, Hugh O’Conor, Peter McDonald, Brian Gleeson, Michael Legge, Andrew Bennett, Amy Huberman, Marcella Plunkett, Justine Mitchell, Amy De Bhrún, Amy Stephenson
FSK-Freigabe: ab 12 Jahre
Laufzeit: 94 Minuten
Kinostart: 6. November 2014

Quellen

Offizielle Film-Website
Offizielle Facebook-Seite
Internet Movie Database
Kino.de
Drei-Freunde Filmverleih

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Veröffentlicht am 2. November 2014 in Kino und mit , , , , , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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