Grimmbart: Kluftingers neuer Fall (Volker Klüpfel, Michael Kobr) (Buch)

1 - Buch-Cover - GrimmbartEr ist wieder da! Der Leitende Allgäuer Kriminalkommissar Kluftinger ist zurück mit einem weiteren filmreifen Fall. Volker Klüpfel und Michael Kobr schicken den Fettnäpfchen-Sucher in „Grimmbart“ schon auf seine achte Buch-Mission, die wieder mit Spannung und Humor zu überzeugen weiß. Bereits seit 20. Oktober 2014 kann sich der geneigte Fan die neueste literarische Köstlichkeit zu Gemüte führen. Und auch wer sich noch nicht mit dem kultigen „Klufti“, seinem Polizei-Team und all den anderen Charakteren auskennt, darf sich gerne kopfüber in den neuesten Fall stürzen.

„Grimmbart: Kluftingers neuer Fall“ von Volker Klüpfel, Michael Kobr

310837_1111219_Autor_Web_RGBDer Leitende Kriminalkommissar Kluftinger aus dem schönen Kempten im Allgäu hat mal wieder alle Hände voll zu tun: Ausgerechnet der nervige Dr. Langhammer, Gatte der besten Freundin seiner Frau Erika und daher zwangsweise irgendwie ständig in seiner Umgebung, hat ihn auf eine heiße Spur gebracht. Durch Langhammers Hinweis gerät Kluftinger in einen neuen Mordfall, bei dem eine Baronin ums Leben gekommen ist. Und das auch noch auf sehr bizarre Weise. Klufti muss sich in die edelsten (oder eben auch nicht) Kreise begeben, die ihm nun mal mehr als nur fremd sind. Auch mit Kunst bekommt er es plötzlich zu tun, was bisher auch nicht gerade sein Steckenpferd war. Doch das ist noch längst nicht alles: Die neue Polizeipräsidentin macht ihm und seinem Team um Maier, Hefele und Strobl das Leben gehörig schwer, achtet sie doch sehr auf ordentliche Polizeiarbeit, strikte Regelungen und Pflichtbewusstsein. Und auch in Anbetracht der baldigen Hochzeit seines Sohnes Markus mit der Japanerin Yumiko inklusive Besuch derer Eltern treibt es Klufti einmal mehr die Stressperlen auf die Stirn – und er watscht mal wieder von einem Fettnäpfchen ins Nächste.

Buch-Kritik – „Grimmbart: Kluftingers neuer Fall“

AF_Kobr_Michael__04_WebDas Allgäuer Autoren-Duo Volker Klüpfel und Michael Kobr hätte es 2003 zu ihrem ersten Kluftinger-Roman „Milchgeld“ wohl nicht erwartet, dass sie elf Jahre später bereits den achten Band in den Regalen und Bestseller-Listen stehen haben würden. Doch nach „Erntedank“, „Seegrund“, „Laienspiel“, „Rauhnacht“, „Schutzpatron“ und „Herzblut“ gibt es tatsächlich schon wieder einen Fall, der genau wie seine Vorgänger zwei höchst wichtige Komponenten der Reihe vereint: Spannung und Humor. Es gibt wunderbare Szenen zum Lachen, aber auch einen kniffligen Mordfall, der nicht nur Klufti allen Hirnschmalz abverlangt. Einmal mehr darf man mit Kluftinger und seinem Team tüfteln und sich nebenbei über die zahlreichen Fettnäpfchen erfreuen, in der Kommissar kopfüber zu springen scheint. Die 480 Seiten lassen sich daher locker runter lesen und begeistern erneut dadurch, dass keine Langeweile entsteht. Das liegt natürlich besonders an der ausgefeilten Liebe zu den verschiedensten Charakteren, von denen sich die bereits bekannten freilich längst ins Herz des Lesers gescherzt, gefaselt, geflucht und sonstwie gearbeitet haben. So lässt allein der Name „Langhammer“ den geneigten Klufti-Fan bereits ein Grinsen ins Gesicht wandern, wenn er sich diebisch darauf freut, mit welchem Größenwahn, lebensnotwendigen Hinweisen oder anderem überfreundlichen Generve er den Kommissar wieder zur Weißglut treibt. Auch die Polizei-Team-Mitglieder Maier, Hefele und Strobl sowie alle weiteren Kollegen bekommen wieder genug Präsenz, dazu natürlich auch das familiäre Umfeld des Kommissars um Gattin Erika, Sohn Markus und zukünftiger Schwiegertochter samt allerhand weiteren Familienmitgliedern – schließlich steht eine große, internationale Hochzeit an. Wer die bisherigen Kluftinger-Romane kennt, dem werden natürlich auch wieder einige Hinweise auf bisherige Fälle und Geschehnisse auffallen, die zusätzliche Bonbons beim Lesen sind. Doch auch wer frisch in die Welt des Kluftinger einsteigt, wird ein Stück weit an die Hand genommen, bekommt alle traditionellen Figuren vorgestellt (ohne, dass es den Kenner stört!) und darf sich daher problemlos unwissend ins Buch stürzen. Um dann mit Sicherheit nach 480 Seiten Lesespaß auch die älteren Bände zu wälzen und sich ins Regal zu stellen. Man darf hoffen, dass das tolle Autoren-Duo Klüpfel/Kobr (man sollte mal ihre köstlichen Lesungen besuchen!) noch viele Geschichten für Klufti im Ärmel hat.

Fazit

Kluftinger und sein Autoren-Duo erneut in Hochform (oder noch mehr als zuvor?) – Spannung und jede Menge Spaß sorgen für neue, köstliche „Klufti“-Stunden.

Sterne-4,5

Bibliografische Angaben

Titel: Grimmbart: Kluftingers neuer Fall
Autor: Volker Klüpfel, Michael Kobr
Verlag: Droemer
Buchart: Gebunden
Seitenzahl: 480
Preis: 19,99 Euro
ISBN: 978-3426199381
Erschienen: 20. September 2014

Quellen

Droemer Verlag

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Veröffentlicht am 28. September 2014 in Bücher und mit , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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