X-Men: Zukunft ist Vergangenheit (3D)

1 - FilmplakatDie X-Men sind zurück – und wie! Hat zuletzt Captain America in seinem zweiten eigenständigen Film auf ganzer Linie überzeugt, schaffen dies im neuesten Sequel auch die Marvel-Mutanten um Wolverine, Magneto, Charles Xavier und Mystique. Der Clou dabei: Der Film spielt sowohl in der Zukunft als auch in der Vergangenheit und vereinen so großartige Schauspieler wie Hugh Jackman, Ian McKellen, Patrick Stewart, James McAvoy, Michael Fassbender und Jennifer Lawrence. „X-Men: Zukunft ist Vergangenheit“ ist ein toller Spaß und Action-Hit geworden, der besonders gut in 3D kommt. Zu überprüfen ab dem 22. Mai 2014 im Kino.

„X-Men: Zukunft ist Vergangenheit“ – Mutanten-Sequel im Kino

2 - Wolverine, McAvoy, Fassbender, QuickDen neuesten Actioner aus dem Marvel-X-Men-Universum zeitlich einzuordnen, ist nicht ganz einfach. Filmisch ist es ein Sequel zum Prequel „X-Men: Erste Entscheidung“, der in die Vergangenheit der Mutanten eintauchte. Die Hassfreunde Magneto alias Erik Lensherr und Charles Xavier alias Professor X wurden hier statt von Ian McKellen und Patrick Stewart in der Original-Trilogie („X-Men“, „X-Men 2“, „X-Men: Der letzte Widerstand“) von Michael Fassbender („12 Years a Slave“) und James McAvoy („Drecksau“) gespielt. In „X-Men: Zukunft ist Vergangenheit“ treffen jetzt beide Alters-Versionen quasi aufeinander: Erzählt wird von einer desaströs zugerichteten Zukunft nach den Geschehnissen von „X-Men 3“, in der Kriege zwischen Menschen und Mutanten zum Verfall beider Parteien geführt haben. Die Mutanten stehen kurz vor dem endgültigen Ableben, bis sich die letzten Überlebenden zusammen tun. Außer Magneto und Professor X folgen wir unter anderem Kitty Pryde (Ellen Page, „Inception“) und Bishop (Omar Sy, „Ziemlich beste Freunde“) bei einem riskanten Vorhaben: Sie wollen den Geist eines Mutanten in der Zeit zurück reisen lassen, in einen Körper der Vergangenheit, in der alles zum Schlechten gedreht wurde, die Menschen gegen die Mutanten aufgebracht. Die Prozedur, 3 - Traskdurchgeführt von Kitty, ist jedoch eine sehr anstrengende und nur von Wolverine (Hugh Jackman) zu ertragen, da sich dieser selbst heilen kann. Schon bald befindet sich Wolverine im damaligen Ich (schließlich altert Wolverine auch nicht und hat daher auch vor Jahrzehnten bereits gelebt) zu Anfang der 1970er Jahre. Hier nahm das Unheil seinen Lauf, als die negativ beeinflusste Mystique (Jennifer Lawrence, „American Hustle“) den Wissenschaftler Bolivar Trask (Peter Dinklage, „Game of Thrones“) ermordete, um ihre Rasse zu schützen. Trask nämlich arbeitete zu der Zeit an einem Projekt, das riesige Maschinen dazu brachte, das Mutanten-Gen zu entdecken und die Träger zu vernichten. Es liegt an Wolverine, sie daran zu hindern. Dafür braucht er die Hilfe von Lensherr und Xavier. Doch das ist längst nicht so einfach, denn in der Vergangenheit waren die beiden nach den Geschehnissen in „X-Men: Erste Entscheidung“ mit viel Hass aufeinander gefüllt, Lensherr dazu nach einem Attentat auf John F. Kennedy im Hochsicherheitsgefängnis untergebracht und Xavier ein verbitterter, deprimierter Mann ohne Antrieb. Zum Glück kennt Wolverine noch den einen oder anderen Mutanten und nimmt schon bald Kontakt zu Quicksilver (Evan Peters aus „American Horror Story“ und nicht Aaron-Taylor Johnson wie in „Avengers: Age of Ultron“!) auf.

Film-Kritik – Der Action-Kracher „X-Men: Zukunft ist Vergangenheit“

4So muss eine Comic-Verfilmung aussehen: Tolle Darsteller und Charaktere, eine spannende Story, wunderbare Action und Effekte sowie eine Menge Spaß gibt es in „X-Men: Zukunft ist Vergangenheit. Zugegeben: Man kann schon langsam ein wenig den Überblick verlieren im X-Men-Universum dank der Original-Trilogie, dem Prequel, diesem Sequel sowie den zusätzlichen Filmen um Wolverine. So ist „X-Men: Zukunft ist Vergangenheit“ schon der siebte Film des Universums, doch zum Glück kann man der Geschichte hier insgesamt recht gut folgen. Aber: Vorwissen ist definitiv von Nöten, um hier wirklich den kompletten Spaß zu haben! Wer bisher nur hier und da mal was von den X-Men mitbekommen hat, wird große Schwierigkeiten haben, all den Verwicklungen, Charakteren, deren Beziehungen und Lebensläufen zu folgen, um die es hier geht. Wer dieses Vorwissen jedoch mitbringt, der kann sich köstlich amüsieren über 5 - Mystiquezahlreiche Verweise, Kurzauftritte und dergleichen. Gute zwei Stunden wird man hier mit tollstem Popcorn-Kino begeistert, das auch dank der in Hülle und Fülle auftauchenden Nebendarstellern und bekannten Figuren mit einer gewaltigen Darstellerriege aufwartet, von denen Hugh Jackman, der Darsteller der beliebsten X-Men-Figur einmal mehr den größten Teil einnimmt. Regisseur Bryan Singer, der nach „X-Men 1+2“ wieder die Macht in Händen hält, inszenierte ein Comic-Spektakel, das wohl kaum unzufriedene Kinobesucher zurück lassen wird. Zu bombastisch, lustig (eine Superzeitlupen-Szene mit Quicksilver ist der Knüller!), spannend und rasant ist das Prequel-Sequel geworden – keine Chance für Langeweile. Man darf gespannt sein, welche Möglichkeiten das X-Men-Universum in Zukunft noch hat – der siebte Film um die Mutanten jedenfalls bringt eine große Menge frischen Wind in das Franchise, die beweist, das hier noch richtig viel zu erwarten ist.

Fazit

Bombastischer, spaßiger Action-Knaller mit spannender Geschichte sowie großartigen Schauspielern und Charakteren. Ein Highlight der jetzt siebenteiligen Reihe – oder vielleicht sogar DAS Highlight.

Sterne-4,5

Filmangaben

Titel: X-Men: Zukunft ist Vergangenheit
Originaltitel: X-Men: Days of Future Past
Genre: Action / Abenteuer
Land, Jahr: USA, 2014
Verleih: 20th Century Fox Germany
Regie: Bryan Singer
Drehbuch: Jane Goldman, Simon Kinberg, Matthew Vaughn
Darsteller: Hugh Jackman, James McAvoy, Michael Fassbender, Jennifer Lawrence, Halle Berry, Nicholas Hoult, Ellen Page, Peter Dinklage, Evan Peters, Omar Sy, Josh Helman, Daniel Cudmore, Bingbing Fan, Adan Canto, Booboo Stewart, Ian McKellen, Patrick Stewart, Mark Camacho
FSK-Freigabe: ab 12 Jahre
Laufzeit: 134 Minuten
Kinostart: 22. Mai 2014

Quellen

Offizielle Film-Website
Internet Movie Database
Kino.de
20th Century Fox Germany

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Veröffentlicht am 19. Mai 2014 in Kino und mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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