Noah 3D

1 - FilmplakatAb 3. April 2014 wird die Zeit der Bibelgeschichten im Kino eingeläutet. Dann startet „Noah 3D“, eine der in Kürze zahlreich auf die Kinogänger einprasselnden Vorzeit-Storys. „Noah 3D“ mit Russell Crowe als Arche-Bauer sowie Jennifer Connelly, Logan Lerman, Douglas Booth, Emma Watson, Sir Anthony Hopkins und Ray Winstone mag sich nicht so recht entscheiden, wen er ansprechen will, was als Blockbuster aber deutlich zum Regisseur Darren Aronofsky („Black Swan“, „The Wrestler“, „Requiem For a Dream“) passt. Sehenswert – gerade in 3D im Kino – ist der Film allemal!

„Noah“ – Die 3D-Bibel-Verfilmung mit Russell Crowe, Emma Watson

NOAHWir befinden uns in biblischer Vorzeit. Unser Held ist Noah, dargestellt von „Gladiator“ Russell Crowe in seiner neuesten Schlacht. Noah ist Ehemann von Naameh (Jennifer Connelly, „Winter´s Tale“) und Vater von zwei Söhnen, im weiteren Verlauf gespielt von Logan Lerman („Percy Jackson“) und Douglas Booth („Die Säulen der Erde“, „LOL“). Der bärtige, bodenständige Mann hat ein ganz besonders inniges Verhältnis zur Natur, schützt Pflanzen und Tiere, wo er nur kann und bringt dies auch seinen Kindern bei. Doch Noah muss auch erkennen, dass er zu einer Spezies gehört, die dem respektlosen Zerstören zugetan ist. Eines Tages hat er göttliche Visionen, die ihm klar machen, was er zu tun hat: Er muss eine Arche bauen, um die Tiere der Erde zu retten, denn die Flut wird kommen – und alles Leben, insbesondere die Menschen, vernichten. Eine jahrelange, zermürbende Aufgabe für Noah, Naameh, die Söhne Ham und Shem sowie Ziehtochter Ila („Hermine“ Emma Watson). Zumal mit Tubal-cain (Ray Winstone) NOAHein finsterer Geselle die Arche für seine Zwecke verwenden will. Soviel zur grundsätzlichen Geschichte – der Rest besteht aus viel CGI-Spezialeffekten, mal leisen, mal lauten Momenten und einer durchaus faszinierenden Erzählstruktur. Noahs Visionen, Handlungs- und Charakter-Veränderungen sowie eindrucksvolle Bilder der Flut mit all ihren Auswirkungen zeigen auf, warum „Noah“ – besonders in 3D – seinen Platz im Kino absolut verdient hat. Doch es ist nicht alles Gold, was glänzt – und so lässt „Noah“ den Zuschauer doch etwas zwiegespalten zurück. Der Film ist super – und furchtbar. Er ist fesselnd – und lachhaft. Hat tolle Momente – und peinliche. Darren Aronofsky, Regisseur von „Black Swan“, „The Wrestler“, „The Fountain“, „Requiem For a Dream“ und „Pi – Der Film“ bringt einen interessanten Blockbuster auf die Leinwände, der gefühlt aber immer irgendwo zwischen Bombast-Popcornkino und Arthouse-Drama schwankt. Das mag einige begeistern, aber sicherlich längst nicht alle Kinogänger, die mit dieser Mixtur sicher etwas weniger anfangen können. Den Darstellern kann man jedenfalls nichts vorwerfen, allen voran Russell Crowe und Emma Watson machen in ihren jeweiligen Rollen eine richtig gute Figur und sorgen für die einprägsamsten Szenen. Fakt ist jedenfalls, dass jeder, der sich für die Sichtung des Films entscheidet, nicht auf die Heimkino-Auswertung warten, sondern sich die möglichst größte Leinwand auspicken sollte, um sich an opulenten Bildern biblischen Ausmaßes zu erfreuen.

Fazit

Zwischen klasse und unfreiwillig komisch sowie zwischen Blockbuster-Kracher und Arthouse-Drama schwankender Film, dessen Mischung nicht jedem gefallen wird.

Sterne-3,5

Filmangaben

Titel: Noah
Originaltitel: Noah
Genre: Action / Drama / Fantasy
Land, Jahr: USA, 2014
Verleih: Paramount Pictures Germany
Regie: Darren Aronofsky
Drehbuch: Darren Aronofsky, Ari Handel
Darsteller: Russell Crowe, Jennifer Connelly, Ray Winstone, Emma Watson, Anthony Hopkins, Logan Lerman, Douglas Booth
FSK-Freigabe: ab 12 Jahre
Laufzeit: 138 Minuten
Kinostart: 3. April 2014

Quellen

Offizielle Film-Website
Internet Movie Database
Kino.de
Paramount Pictures Germany
Image.net

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Veröffentlicht am 2. April 2014 in Kino und mit , , , , , , , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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