Antboy – Der Biss der Ameise

1 - FilmplakatSuperhelden gibt es wie Sand am Meer – auch solche, die durch den Biss eines Tieres erst über sich hinaus wachsen. Und genau auf diesen Weg à la Spider-Man begibt sich der zwölfjährige Pelle in „Antboy“, als er von einer Ameise gebissen wird. Wie gut, dass er (neben erhöhtem Zuckerkonsum) nun auch die Fähigkeiten des kräftigen Tieres hat, denn der Bösewicht Der Floh taucht auf der Bildfläche auf. „Antboy – Der Biss der Ameise“ läuft ab dem 27. März 2014 im Kino und macht Spaß genug, dass schon bald Teil 2 zu sehen ist.

„Antboy – Der Biss der Ameise“ – Die Handlung des Dänemark-Kinohits

AntboyDer zwölfjährige Pelle Nøhrmann (Oscar Dietz) wirkt wie eine kleine Version von Peter Parker: Er ist freundlich, klug und zuvorkommend, wird aber von den meisten Mitmenschen ignoriert und zum Außenseiter abgestempelt. Das ändert sich eines Tages, als sich für ihn die offensichtliche Bestimmung offenbart, die der von Parker alias Spider-Man nicht unähnlich ist: Pelle befindet sich gerade mal wieder im Clinch mit fiesen Quälgeister-Kindern, als er von einer Ameise gebissen wird. Den Biss selbst merkt Pelle zwar kaum, doch die Auswirkungen sind gigantisch: Pelle entwickelt sich zu einer menschlichen Ameise, hat alle Fähigkeiten des kräftigen Tieres – und darüber hinaus auch noch einen selbst für Kinder überhöhten Wunsch nach Zucker. Pelle ist nicht länger einfach nur Pelle – er wird zu Antboy! und als Ameisenjunge will er nun in die Stapfen seiner erwachsenen Superhelden-Kollegen treten. Das passt auch zeitlich sehr gut, denn der Bösewicht Der Floh (Nicolas Bro) treibt schon bald sein Unwesen. Ein hartes Aufeinandertreffen für einen kleinen Antboy, doch zum Glück hat er Unterstützung von anderen Kindern.

Film-Kritik – Der dänische Superhelden-Kassenhit „Antboy“

AntboyWas die Comic-Schmiede Marvel und die Amerikaner können, kann der dänische Kurzfilm-Regisseur Ask Hasselbach schon lange! Nämlich einen Superhelden-Film basteln, der eine Menge Charme versprüht. Der Unterschied dabei: Hasselbachs Langfilm-Debüt geht das Ganze deutlich kindgerechter an, macht aus seinem Helden einen zwölfjährigen Jungen – bzw. aus einem zwölfjährigen Jungen einen Helden. Das ist perfekt für Kinder und gleichzeitig auch ein putziger Spaß für die Erwachsenen. Kurzum: Beste Familienunterhaltung. Ein paar inszenatorische Macken hat der Film dabei zweifelsohne, auch alle Effekte und Stilmittel werden nicht immer ganz passend, perfekt oder stimmig eingesetzt. Andererseits kann man sich aber natürlich fragen, ob das überhaupt notwendig ist, um einen sympathischen kleinen Superhelden-Film wie diesen genießen zu können? Die Antwort ist nach Sichtung von „Antboy“ klar: Nein, ist es nicht. „Antboy“ macht Spaß und gute Laune, hat auch durchaus platten, aber niedlichen Humor, knuffige Kinderdarsteller (allen voran Oscar Dietz in seiner allerersten Rolle) und mit Nicolas Bro („Nymphomaniac Vol. I“, „Gefährten“) einen fiesen Bösewicht, der zum Glück für die Kleinen häufig genug durch den Kakao gezogen wird (allerdings nur sprichwörtlich!), um nicht wirklich finstere Gedanken behalten zu lassen. In Dänemark wurde „Antboy“ ein großer Kinohit – kein Wunder, dass schon fieberhaft am zweiten Teil gearbeitet wird, den die Dänen bereits im Dezember diesen Jahres sehen dürfen. Und Deutschland hoffentlich nicht viel später ebenfalls.

Fazit

Kindgerechter Spaß mit drolligen Figuren und viel niedlichem Charme, dem sich auch die Erwachsenen nicht entziehen können.

Sterne-4,0

Filmangaben

Titel: Antboy – Der Biss der Ameise
Originaltitel: Antboy
Genre: Komödie
Land, Jahr: Dänemark, 2013
Verleih: MFA+ FilmDistribution e.K. (Filmagentinnen)
Regie: Ask Hasselbalch
Drehbuch: Anders Ølholm
Buchvorlage: Kenneth Bøgh Andersen
Darsteller: Oscar Dietz, Nicolas Bro, Samuel Ting Graf, Amalie Kruse Jensen
FSK-Freigabe: ohne Altersbeschränkung
Laufzeit: 80 Minuten
Kinostart: 27. März 2014

Quellen

Offizielle Film-Website
Offizielle Facebook-Seite
Internet Movie Database
Kino.de
MFA+ FilmDistribution e.K.
Filmagentinnen

Bilder

MFA+ FilmDistribution e.K. / Rolf Konow

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Veröffentlicht am 26. März 2014 in Kino und mit , , , , , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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