Golden Globes 2014 – Alle Sieger der Preisverleihung

Die 71. Golden Globes sind Geschichte! Ein dreistündiger Abend brachte zahlreiche spannende Momente und tolle Sieger.  Durch den Abend führten – wie schon im Vorjahr – die Comedians Tina Fey („30 Rock“) und Amy Poehler („Parks and Recreation“, wofür sie selbst nominiert war). Die machten sich natürlich wieder über alles und jeden lustig, das aber auf sehr amüsante und charmante Art und Weise. Überraschend hinsichtlich der Sieger: „American Hustle“ sahnte wichtige Preise ein, holte drei von sieben möglichen Globes. „12 Years a Slave“ drohte völlig zu versagen, holte dann aber bei ebenfalls sieben Nominierungen den wichtigsten Preis. Stark: Das AIDS-Drama „Dallas Buyers Club“ dank der ausgezeichneten Darsteller Matthew McConaughey und Jared Leto. Aus dem TV-Bereich am Erfolgreichsten waren das Biopic „Liberace – Zuviel des Guten ist wundervoll“ mit Michael Douglas und Matt Damon sowie die Serien „Breaking Bad“ und „Brooklyn Nine-Nine“ mit jeweils zwei Preisen. Es folgt ein chronologischer Überblick über den kompletten Abend inklusive Präsentatoren der einzelnen Kategorien.

Beste Nebendarstellerin (Präsentatoren: Sandra Bullock / Tom Hanks):
1) Sally Hawkins – „Blue Jasmine“ (bereits im Kino)
2) Jennifer Lawrence – „American Hustle“ (13.02.14)
3) Lupita Nyong’o – „12 Years a Slave“ (16.01.14)
4) Julia Roberts – „Im August in Osage County“ (6.03.14)
5) June Squibb – „Nebraska“ (16.01.14)

Lawrence erhielt ihren zweiten Globe nach dem für „Silver Linings“ (2013), für den sie anschließend auch den Oscar erhielt. Ein weiteres Mal war sie nominiert für „Winter’s Bone“ (2011). Eine faszinierende Karriere für die erst 23 Jahre alte Schauspielerin.

Beste Nebendarstellerin einer TV-Serie, Mini-Serie oder TV-Film (Channing Tatum / Mila Kunis)
1) Sofía Vergara – „Modern Family“
2) Janet McTeer – „The White Queen“
3) Monica Potter – „Parenthood“
4) Hayden Panettiere – „Nashville“
5) Jacqueline Bisset – „Dancing on the Edge“

Schon die fünfte Globe-Nominierung war es für die 69-jährige Schauspielerin Jacqueline Bisset („Bullitt“). Ihren ersten Sieg bei der Preisverleihung feierte sie mit der gnadenlosen Überziehung der veranschlagten Zeit für ihre Dankesrede.

Beste Mini-Serie oder TV-Film  (Naomi Watts / Mark Ruffalo)
1) „American Horror Story“
2) „Liberace – Zuviel des Guten ist wundervoll“
3) „Dancing on the Edge“
4) „Top of the Lake“
5) „The White Queen“

In den USA kam „Liberace – Zuviel des Guten ist wundervoll“ (Originaltitel: „Behind the Candelabra“) mit Michael Douglas und Matt Damon nicht in die Kinos, weil Regisseur Steven Soderbergh keinen Verleih fand.

Beste Darstellerin einer Mini-Serie oder TV-Film (Naomi Watts / Mark Ruffalo):
1) Jessica Lange – „American Horror Story“
2) Helen Mirren – „Der Fall Phil Spector“
3) Elisabeth Moss – „Top of the Lake“
4) Helena Bonham Carter – „Burton and Taylor“
5) Rebecca Ferguson – „The White Queen“

Für die britische Krimi-Mini-Serie „Top of the Lake“ erhielt Moss den ersten Globe, nachdem sie bereits einmal für „Mad Men“ nominiert war. Danach stellte Matt Damon den nominierten Film „Captain Phillips“ vor.

Anschließend trat Theo Kingma, der Präsident der Hollywood Foreign Press Association, den Organisatoren der Golden Globes, vor die Kamera. Er nannte seinen Auftritt den „Bathroom Break“, während die Kamera kurz zeigte, wie Gwyneth Paltrow die Zeit nutzt, um sich Getränke nachzuschenken. So viel dazu… Spaßiger war es da schon mit Jonah Hill und Margot Robbie aus „The Wolf of Wall Street“, die den Film auch vorstellten, allerdings mit Texten eines flugs gereichten Zettels, weil der Teleprompter die Texte für die nächsten Präsentatoren zeigte.

Bester Darsteller einer TV-Serie – Drama (Aaron Eckhart / Paula Patton):
1) Bryan Cranston – „Breaking Bad“
2) Kevin Spacey – „House of Cards“
3) Liev Schreiber – „Ray Donovan“
4) Michael Sheen – „Masters of Sex“
5) James Spader – „The Blacklist“

Mit der fünften Globe-Nominierung gab es den ersten Sieg: Bryan Cranston war im Jahr 2003 bereits für „Malcolm mittendrin“ nominiert, anschließend vier Mal für „Breaking Bad“, wofür er jetzt – nach Abschluss der Serie – auch gewann.

Beste TV-Serie – Drama (Aaron Eckhart / Paula Patton):
1) „Breaking Bad“
2) „Downton Abbey“
3) „Good Wife“
4) „House of Cards“
5) „Masters of Sex“

Und der zweite Globe für „Breaking Bad“! Die Hit-Serie, die im letzten Jahren ihren Abschluss fand, war bisher leer ausgegangen, sahnt jetzt aber berechtigterweise gleich doppelt ab. Feiern konnten zahlreiche Macher und Darsteller der Serie, darunter Aaron Paul, der sein typisches „Yeah, bitch!“ aus der Serie zum Besten gab.

Für Furore sorgte im letzten Jahr unter anderem der auf wahren Begebenheiten basierende Film „Philomena“, der von Steve Coogan und der echten Philomena Leigh vorgestellt wurde. Philomena sucht hierbei ihren lange verschollenen Sohn.

Bester Original-Score  (P. Diddy, Usher, Kate Beckinsale):
1) „12 Years a Slave“ (bereits im Kino) (Hans Zimmer)
2) „All is Lost“ (bereits im Kino) (Alex Ebert)
3) „Die Bücherdiebin“ (13.02.14) (John Williams)
4) „Gravity“ (bereits im Kino) (Steven Price)
5) „Mandela: Der lange Weg zur Freiheit“ (30.01.14) (Alex Heffes)

Globes-Newcomer Alex Ebert (der wirkt, als habe er schon das eine oder andere „Beruhigungsmittel“ zu sich genommen) setzte sich gegen zwei Giganten durch, nämlich Hans Zimmer (2 Globes, 8 weitere Nominierungen) und John Williams (4 Globes, unglaubliche 20 weitere Nominierungen).

Bester Original-Song  (P. Diddy, Usher, Kate Beckinsale):
1) „Die Eiskönigin – Völlig unverfroren“ (bereits im Kino)  („Let It Go“ von Kristen Anderson-Lopez & Robert Lopez)
2) „Inside Llewyn Davis“ (bereits im Kino) („Please Mr. Kennedy“ von T-Bone Burnett, Ethan Coen, Joel Coen, Justin Timberlake, George Cromaty, Ed Rush)
3) „Die Tribute von Panem – Catching Fire“ (bereits im Kino)  („Atlas“ von Chris Martin, Guy Berryman, Jonny Buckland, Will Champion)
4) „Mandela: Der lange Weg zur Freiheit“ (30.01.14) („Ordinary Love“ von Bono, Adam Clayton, The Edge, Larry Mullen Jr., Brian Burton)
5) „One Chance“ (24.04.14) („Sweeter Than Fiction“ von Jack Antonoff, Taylor Swift)

Die Jungs von U2 kassieren ihren zweiten Globe nach dem für „Gangs of New York“ – für Bono selbst war es gar die fünfte Nominierung.

Bester Nebendarsteller einer TV-Serie, Mini-Serie oder TV-Film  (Taylor Kinney, Amber Heard, Jesse Spencer):
1) Aaron Paul – „Breaking Bad“
2) Jon Voight – „Ray Donovan“
3) Corey Stoll – „House of Cards“
4) Rob Lowe – „Liberace – Zuviel des Guten ist wundervoll“
5) Josh Charles – „Good Wife“

75 Jahre als ist Jon Voight inzwischen und erhielt nach 1970 („Midnight Cowboy“), 1979 („Coming Home – Sie kehren heim“) und 1986 („Runaway Train“) seinen vierten Golden Globe bei insgesamt zehn Nominierungen. Anschließend stellte Olivia Wilde den nominierten Film „Her“ vor.

Beste Hauptdarstellerin – Musical oder Komödie  (Robert Downey Jr.):
1) Amy Adams – „American Hustle“ (13.02.14)
2) Julie Delpy – „Before Midnight“ (bereits im Kino)
3) Greta Gerwig – „Frances Ha“ (bereits im Kino)
4) Julia Louis-Dreyfus – „Genug gesagt“ (19.12.13)
5) Meryl Streep – „Im August in Osage County“ (6.03.14)

Zweiter Globe für „American Hustle“! Nach Jennifer Lawrence gewinnt nun auch Amy Adams erstmals, nachdem sie zum fünften Mal nominiert war (nach „Verwünscht“, „Glaubensfrage“, „The Fighter“, „The Master“). Dabei sticht sie auch die Legende Meryl Streep aus, die bei unfassbaren 27 Nominierungen schon acht Globes gewinnen konnte. Anschließend stellten Kevin Bacon und Kyra Sedgwick die Miss Golden Globe vor, ihre Tochter Sosie Bacon. Tina Fey nutzte die Zeit, um Mister Golden Globe vorzustellen, einen eigenen Sohn, der sich dann aber doch als Amy Poehler in Verkleidung entpuppte.

Beste Darstellerin einer TV-Serie – Drama (Kevin Bacon, Kyra Sedgwick):
1) Robin Wright – „House of Cards“
2) Julianna Margulies – „Good Wife“
3) Kerry Washington – „Scandal“
4) Tatiana Maslany – „Orphan Black“
5) Taylor Schilling – „Orange is the New Black“

Wright erhielt ihren ersten Globe bei der zweiten Nominierung (nach „Forrest Gump“ im Jahr 1995). Im Anschluss stellte Jim Carrey den nominierten und schon zweifach siegreichen Film „American Hustle“ vor.

Bester Nebendarsteller  (Christoph Waltz):
1) Barkhad Abdi – „Captain Phillips“ (bereits im Kino)
2) Daniel Brühl – „Rush – Alles für den Sieg“ (bereits im Kino)
3) Bradley Cooper – „American Hustle“ (13.02.14)
4) Michael Fassbender – „12 Years a Slave“ (16.01.14)
5) Jared Leto – „Dallas Buyers Club“ (6.02.14)

Von Leto hatte man länger schon nichts mehr gesehen – umso furioser kommt er zurück: Als Transe im AIDS-Drama „Dallas Buyers Club“ überzeugte er genug, um bei seiner ersten Nominierung gleich den Preis zu erhalten. Schade für Deutschland: Daniel Brühl, der als Niki Lauda in „Rush“ begeisterte, ging leider leer aus.

Bestes Drehbuch  (Emma Thompson):
1) John Ridley – „12 Years a Slave“ (16.01.14)
2) David O. Russell – „American Hustle“ (13.02.14)
3) Spike Jonze – „Her“ (noch ohne Starttermin)
4) Alexander Payne – „Nebraska“ (16.01.14)
5) Steve Coogan, Jeff Pope – „Philomena“ (27.02.14)

Für „Adaption.“ war Spike Jonze bereits für einen Drehbuch-Globe nominiert, für „Her“ mit Joaquin Phoenix und Scarlett Johansson erhielt er nun die Trophäe. Anschließend stellte Laura Dern „Nebraska“ vor, in dem ihr Vater Bruce Dern die Hauptrolle spielt.

Bester Darsteller einer TV-Serie – Musical oder Komödie  (Julie Bowen, Seth Meyers):
1) Don Cheadle – „House of Lies“
2) Jason Bateman – „Arrested Development“
3) Jim Parsons – „The Big Bang Theory“
4) Michael J. Fox – „The Michael J. Fox Show“
5) Andy Samberg – „Brooklyn Nine-Nine“

Samberg, der zuletzt unter anderem in der Kino-Gurke „Der Chaos-Dad“ zu sehen war, primär aber bei „Saturday Night Live“ auftritt, holte mit seiner ersten Nominierung seinen ersten Golden Globe.

Bester fremdsprachiger Film  (Orlando Bloom, Zoe Saldana):
1) „Blau ist eine warme Farbe“ (bereits im Kino)
2) „La Grande Bellezza – Die große Schönheit“ (bereits im Kino)
3) „Die Jagd“ (bereits im Kino)
4) „Le Passé – Das Vergangene“ (30.01.14)
5) „The Wind Rises“ („Kaze Tachinu“) (noch kein Starttermin)

Aus Italien kommt der diesjährige Globe-Gewinner für den besten fremdsprachigen Film.

Bester Darsteller einer Mini-Serie oder TV-Film  (Jimmy Fallon, Melissa McCarthy):
1) Matt Damon – „Liberace – Zuviel des Guten ist wundervoll“
2) Michael Douglas – „Liberace – Zuviel des Guten ist wundervoll“
3) Idris Elba – „Luther“
4) Chiwetel Ejiofor – „Dancing on the Edge“
5) Dominic West – „Burton and Taylor“

Der 69-jährige Michael Douglas war bereits zum neunten Mal für einen Golden Globe nominiert. Nach „Wall Street“ erhielt er jetzt den zweiten (plus einen Cecil B. DeMille Ehrenpreis). Er dankte insbesondere Matt Damon, Steven Soderbergh und dem Sender HBO, der sich bereit erklärte, „Liberace“ aufzunehmen, als sich (zumindest in den USA) kein Filmverleih für eine Kinoauswertung fand.

Bester Animationsfilm  (Chris Pine, Emma Watson):
1) „Die Eiskönigin – Völlig unverfroren“
2) „Die Croods“
3) „Ich – Einfach unverbesserlich 2“

Keine Überraschung gab es hinsichtlich des besten Animationsfilms. Anschließend stellte Colin Farrell den nominierten, musikalischen Coen-Brüder-Film „Inside Llewyn Davis“ vor.

Beste Darstellerin einer TV-Serie – Musical oder Komödie  (Chris O’Donnell, Emilia Clarke):
1) Lena Dunham – „Girls“
2) Edie Falco – „Nurse Jackie“
3) Julia Louis-Dreyfus – „Veep – Die Vizepräsidentin“
4) Amy Poehler – „Parks and Recreation“
5) Zooey Deschanel – „New Girl“

Ausgezeichnet wurde nun eine der beiden Gastgeberinnen: Amy Poehler war jetzt drei Mal in Folge für „Parks and Recreation“ nominiert, bis sie nun erstmals gewann.

Cecil B. DeMille Award
Woody Allen  (Emma Stone, Diane Keaton)

Geehrt wurde anschließend das Multitalent Woody Allen, der als Regisseur, Darsteller, Drehbuch-Autor und Produzent zahlreiche Preise gewann und viele tolle und zeitlose Filme inszenierte. Geboren im Jahr 1935 in Brooklyn, heimste Allen bereits zwei Globes ein, dazu 13 weitere Nominierungen sowie vier Oscars. Ob „Midnight in Paris“, „Der Stadtneurotiker“, „Manhattan“, „Hannah und ihre Schwestern“, „Blue Jasmine“, „Geliebte Aphrodite“ oder viele andere – man kann nur hoffen, dass Allen weiterhin so tüchtig bleibt wie bisher. Ihm zu Ehren sang Diane Keaton sogar ein Liedchen, Allen selbst blieb aber zurückhaltend an seinem Tisch sitzen. Danach stellte Liam Neeson den Weltraum-Thriller „Gravity“ vor.

Bester Regisseur  (Ben Affleck):
1) Alfonso Cuarón – „Gravity“ (bereits im Kino)
2) Paul Greengrass – „Captain Phillips“ (bereits im Kino)
3) Steve McQueen – „12 Years a Slave“ (16.01.14)
4) David O. Russell – „American Hustle“ (13.02.14)
5) Alexander Payne – „Nebraska“ (16.01.14)

Eine kleine Überraschung gab es hinsichtlich der Regie: Globes-Neuling Cuarón gewann gegen Russell, der bereits zweifach nominiert war sowie Payne, der bereits zwei Globes und drei weitere Nominierungen erhielt.

Beste TV-Serie – Musical oder Komödie  (Uma Thurman, Chris Evans):
1) „The Big Bang Theory“
2) „Brooklyn Nine-Nine“
3) „Girls“
4) „Modern Family“
5) „Parks and Recreation“

Bester Hauptdarsteller – Musical oder Komödie  (Jennifer Lawrence):
1) Christian Bale – „American Hustle“ (13.02.14)
2) Bruce Dern – „Nebraska“ (16.01.14)
3) Leonardo DiCaprio – „The Wolf of Wall Street“ (16.01.14)
4) Oscar Isaac – „Inside Llewyn Davis“ (bereits im Kino)
5) Joaquin Phoenix – „Her“ (noch ohne Starttermin)

Seinen zweiten Golden Globe nach „Aviator“ konnte DiCaprio einheimsen, acht weitere Nominierungen gab es bereits! Anschließend stellte Reese Witherspoon den Film „12 Years a Slave“ vor. Auch „Rush“ wurde nun vorgestellt – praktischerweise nicht nur von Chris Hemsworth, der im Film Niki Laudas Gegenspieler James Hunt verkörpert, sondern auch direkt von der Formel-1-Legende selbst, Niki Lauda.

Bester Film – Musical oder Komödie  (Drew Barrymore):
1) „American Hustle“ (13.02.14)
2) „Her“ (noch ohne Starttermin)
3) „Inside Llewyn Davis“ (bereits im Kino)
4) „Nebraska“ (16.01.14)
5) „The Wolf of Wall Street“ (16.01.14)

Den dritten Globe bei insgesamt sieben Nominierungen gab es für „American Hustle“ von Regisseur David O. Russell mit den bereits prämierten Jennifer Lawrence und Amy Adams sowie Christian Bale, Bradley Cooper und Jeremy Renner.

Beste Hauptdarstellerin – Drama  (Leonardo DiCaprio):
1) Cate Blanchett – „Blue Jasmine“ (bereits im Kino)
2) Sandra Bullock – „Gravity“ (bereits im Kino)
3) Judi Dench – „Philomena“ (27.02.14)
4) Emma Thompson – „Saving Mr. Banks“ (30.01.14)
5) Kate Winslet – „Labor Day“ (24.04.14)

Ausschließlich Globe-Gewinnerinnen gab es in der Kategorie der besten Hauptdarstellerin des Bereichs Drama. Diesmal siegreich war Cate Blanchett, die nach „Elizabeth“ und „I’m Not There“ ihren dritten Globe erhielt.

Bester Hauptdarsteller – Drama  (Jessica Chastain):
1) Chiwetel Ejiofor – „12 Years a Slave“ (16.01.14)
2) Idris Elba – „Mandela: Der lange Weg zur Freiheit“ (30.01.14)
3) Tom Hanks – „Captain Phillips“ (bereits im Kino)
4) Matthew McConaughey – „Dallas Buyers Club“ (6.02.14)
5) Robert Redford – „All is Lost“ (bereits im Kino)

Bei den Männern siegte überraschend Matthew McConaughey mit seiner Glanzleistung als AIDS-Kranker in „Dallas Buyers Club“. Der zweite Preis für den Film nach dem Darsteller-Award für Jared Leto. McConaughey gewann den Globe direkt bei seiner ersten Nominierung, während alle Kontrahenten schon mehrmals auf der Liste standen.

Bester Film – Drama  ():
1) „12 Years a Slave“ (16.01.14)
2) „Captain Phillips“ (bereits im Kino)
3) „Gravity“ (bereits im Kino)
4) „Rush – Alles für den Sieg“ (bereits im Kino)
5) „Philomena“ (27.02.14)

Und gerade, als man dachte, das Sklaven-Drama „12 Years a Slave“ würde bei satten sieben Nominierungen keinen einzigen Preis abbekommen, gibt es doch die Trophäe für den besten Film des Jahres aus der Kategorie Drama! Vor der Veranstaltung keine Überraschung, im Laufe des Abends wurde es dann aber doch eine.

Quellen

Golden Globe – Offizielle Website

Veröffentlicht am 13. Januar 2014 in Kino und mit , , , , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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