Escape Plan – Entkommen oder sterben

1 - FilmplakatStallone und Schwarzenegger zusammen in einem Film – das kann doch nur Spaß bedeuten! Zumindest für Action-Fans, insbesondere Anhänger der 80er-Jahre-Genre-Streifen. In diese Richtung geht nämlich „Escape Plan – Entkommen oder sterben“, in dem die beiden nach „The Expendables 2“ erneut gemeinsam vor der Kamera stehen. Mit dabei im netten Thriller sind zudem Stars wie Jim Caviezel, Vincent D´Onofrio, Sam Neill und 50 Cent. Gründe genug gibt es also für Action-Fans, um sich ab dem 14. November 2013 im Kino anzusehen, wie die beiden aus dem Knast ausbrechen wollen.

„Escape Plan“ – Die Handlung des Actionfilms mit Stallone und Schwarzenegger

2 - SzenenbildRay Breslin (Sylvester Stallone) schafft es, auf beeindruckende Art und Weise das Gefängnis zu verlassen, in dem er sich mit allerhand Schwerkriminellen befindet. Die Polizei freut sich immerhin, dass sie ihn kurz darauf wieder festnehmen können. Das jedoch war ganz im Sinne von Ray, der zusammen mit seinem Kollegen Lester Clark (Vincent D´Onofrio) dem verdutzten Gefängnis-Chef erläutert, was geschehen ist: Ray und Lester arbeiten für eine Sicherheitsfirma, die Schwachstellen in Gefängnissen aufzeigt und sich somit die hoch dotierten Aufträge einholt, um diese zu Festungen auszubauen, aus denen es ganz sicher kein Entrinnen mehr gibt. Die Methode ist immer die gleiche, gerät aber völlig aus den Fugen, als Ray innerhalb eines geheimen High-Tech-Knasts einen Mord eines Wärters an einem Insassen beobachtet. Der Gefängnis-Direktor Hobbes (Jim Caviezel) interessiert sich wenig für die wirkliche Identität von Breslin – stattdessen will er dafür sorgen, dass der als Terrorist getarnte Eindringling wirklich keinen Ausweg mehr findet und über die Vorkommnisse im „Das Grab“ genannte Gefängnis berichten kann. Zum Glück trifft Ray auf den Knacki-Kollegen Emil Rottmayer (Arnold Schwarzenegger), der sich als perfekter Verbündeter entpuppt, um gemeinsam aus dem Irrsinn zu entfliehen.

Film-Kritik – „Escape Plan“ mit Sylvester Stallone, Arnold Schwarzenegger

3 - SzenenbildDie beiden gehören zu den größten Actionhelden aller Zeiten, weshalb allein beim Gedanken, dass beide nun Hauptrollen in einem Action-Thriller haben, Genre-Fans das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt. Sylvester Stallone und Arnold Schwarzenegger, die zuletzt in „The Expendables 2“ gemeinsam für allerhand Leichen und Bleigewitter sorgten, befinden sich zwar in sehr fortgeschrittenem Alter, aber begeistern können sie in ihrem Fach dennoch: Stallone, inzwischen 67 Jahre alt und mit zwei Oscar-Nominierungen für „Rocky“ (Hauptrolle, Drehbuch) ausgestattet, schuf sich in letzter Zeit mit den Sequels „Rocky Balboa“ und „John Rambo“ sowie dem Helden-Getümmel „The Expendables 1+2“ und dem Actioner „Shootout – Keine Gnade“ einen zweiten Frühling. Schwarzenegger, der 66 Jahre alte Österreicher und „Terminator“-Kultfigur, will es nach dem Aus für Politik (als Gouverneur von Kalifornien) und Ehe (fetzte sich gehörig mit Maria Shriver) auch noch einmal von der brutalen Sorte wissen. Nach dem Mitmischen in den „Expendables“-Filmen bekam er mit „The Last Stand“ auch seinen eigenen Actionfilm, dem er jetzt im Zusammenspiel mit 80er-Jahre-Genre-Superstar-Kollege Stallone einen drauf setzt. Dieses Spektakel inszenierte der Schwede Mikael Håfström („The Rite“, „Zimmer 1408“) in hübsch klassischer Art und mit vornehmlich maskuliner Ader. Frauen sind rar gesät im mit Testosteron geschwängerten Muskelfilm – außer der für „Gone Baby Gone“ mit dem Oscar nominierten Amy Ryan ist das hübsche Geschlecht kaum vertreten. Stattdessen trumpfen neben Stallone/Schwarzenegger so illustre Herren wie Jim Caviezel („Person of Interest“), Sam Neill („Alcatraz“), Vincent D´Onofrio („Criminal Intent“), Vinnie Jones („Smokin´ Aces 1+2“) und „50 Cent“ Curtis Jackson („Set Up“, „13“). Es geht gut zur Sache im maskulinen Popcorn-Film, mit allerhand Prügeleien und einer dünnen Handlung, die wahrlich keines Drehbuch-Oscars würdig ist, sich innerhalb des Genres aber auch nicht verstecken muss. „Escape Plan“ soll vor allen Dingen simplen Spaß machen, was der Film auch schafft, wenn man Freude an den bulligen Hauptdarstellern hat. In der deutschen Synchronisation nur schlimm, dass Sly und Arnie den gleichen Synchronsprecher haben: Thomas Danneberg, im Deutschen auch zuständig für John Travolta, Dan Aykroyd, Dennis Quaid, Terence Hill und viele mehr, spricht hier nun den Part von Stallone, während Schwarzenegger vom Schauspieler Ralph Schicha („Wege zum Glück“) gesprochen wird. Diese Änderung irritiert leider die meiste Zeit, was einmal mehr eine Werbung für Filme im Originalton ist.

Fazit

Nettes Popcorn-Kino für Genre-Fans mit allerhand Testosteron und zwei auch mit Mitte 60 immer noch unterhaltsamen Hauptdarstellern.

Sterne-3,0

Filmangaben

Titel: Escape Plan – Entkommen oder sterben
Originaltitel: Escape Plan
Genre: Action / Thriller
Land, Jahr: USA, 2013
Verleih: Concorde Filmverleih
Regie: Mikael Håfström
Drehbuch: Miles Chapman, Jason Keller
Darsteller: Sylvester Stallone, Arnold Schwarzenegger, Jim Caviezel, Faran Tahir, Amy Ryan, Sam Neill, Vincent D´Onofrio, Vinnie Jones, 50 Cent
FSK-Freigabe: ab 16 Jahre
Laufzeit: 116 Minuten
Kinostart: 14. November 2013

Quellen

Offizielle Facebook-Seite
Internet Movie Database
Kino.de
Concorde Filmverleih

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Veröffentlicht am 12. November 2013 in Kino und mit , , , , , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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