White House Down

1 - FilmplakatMit „Independence Day“, „Stargate“, „Godzilla“, „The Day After Tomorrow“ und „2012“ hat er sich unsterblich gemacht. Jetzt greift Roland Emmerich nach seinem Kultur-Abstecher „Anonymus“ wieder mit reichlich Action an und lässt Terroristen das Weiße Haus stürmen. Anders als bei „Olympus Has Fallen“ ist hier nun Channing Tatum an der Reihe, um den U.S.-Präsidenten Jamie Foxx zu retten – und damit natürlich auch gleich die ganze Welt. Der spaßige Actioner mit toller Besetzung läuft ab dem 5. September 2013 in den Kinos.


„White House Down“ – Die Handlung des Roland-Emmerich-Actioners

2 - FoxxSein großer Traum ist es, beim Secret Service zu arbeiten und damit den U.S.-Präsidenten höchstpersönlich zu beschützen. Doch seine holprige Vergangenheit macht dem fähigen Polizisten John Cale (Channing Tatum) einen Strich durch die Rechnung, wie er bereits im Bewerbungsgespräch erfährt. Was ihm jetzt noch bleibt, ist lediglich eine Tour durch das Weiße Haus, an der er mit seiner elfjährigen Tochter (Joey King) teilnimmt. Doch es bleibt nicht bei der simplen Besichtigung: Terroristen haben einen Weg gefunden, das Weiße Haus zu besetzen, für allerhand Chaos und Tote zu sorgen und den U.S.-Präsidenten (Jamie Foxx) in ihre Gewalt zu bringen. Zu allem Unglück wird Cale auch noch von seiner Tochter getrennt. Ihm wird klar, was er nun tun muss: Einerseits sein Kind finden, andererseits aber auch dem Präsidenten das Leben retten und den Terroristen ihres so schwer wie möglich machen. Ein Wettlauf gegen die Zeit und die übermächtige Zahl an finsteren Gestalten beginnt.

Film-Kritik – „White House Down“ mit Channing Tatum, Jamie Foxx

3 - TatumEs ist noch gar nicht so lange her, dass das Weiße Haus in Schutt und Asche lag. Nachdem Antoine Fuqua in „Olympus Has Fallen“ Gerard Butler los schickte, um den Präsidenten Morgan Freeman zu retten, darf nun einmal mehr Roland Emmerich ran, um seine Version eines Angriffs auf den amerikanischen Stolz zu veranschaulichen. Der hat freilich genug Ahnung davon, Wahrzeichen oder auch ganze Städte zu zerstören, feierte er doch mit Filmen wie „Independence Day“, „Godzilla“, „The Day After Tomorrow“ und „2012“ destruktionsreiche Erfolge. Immer mit dabei ist auch eine gesunde Prise Humor, die seinen Filmen das schlechte Merkmal unfreiwilliger Komik nimmt und sich selbst den Stempel aufdrückt, nicht bierernst sein zu müssen. Die Helden sind charismatisch und sympathisch und den Fieslingen sieht man deutlich an, dass sie eben solche sein sollen. Ein paar Wendungen in der Handlung überraschen zwar nicht wirklich, wissen sich aber gekonnt in das unterhaltsame Gesamtbild einzuordnen.  Darüber hinaus ist „White House Down“ großartig besetzt: Channing Tatum („G.I. Joe – Die Abrechnung“) haut nicht nur Bösewichte klein, sondern auch allerhand Sprüche raus. Jamie Foxx („Django Unchained“) überzeugt als Präsident, Jason Clarke („Zero Dark Thirty“) als Terrorist sowie auch Maggie Gyllenhaal („The Dark Knight“), Richard Jenkins („The Cabin in the Woods“), James Woods („Shark“) und die erst 14-jährige Joey King („Conjuring“). Was Emmerich mit seinem neuesten Film abliefert, ist nicht immer logisch und manchmal regelrecht absurd, doch genau so mag es der geneigte Fan. Es reicht, dass die Fetzen fliegen, platte Sprüche gekloppt werden und das Chaos auf der Leinwand einfach gestrickt genug ist, um einen perfekten Popcorn-Film zu schaffen. Besonders auf der Leinwand kommt auch dieser Emmerich-Film wieder perfekt zur Geltung – hoffen wir, dass der Stuttgarter noch ganz oft in filmischer Sicht auf Zerstörung aus ist.

Fazit

Typisch Emmerich: Actionreicher und spaßiger Film, besetzt mit klasse Darstellern. Perfektes Popcorn-Kino, das den guten „Olympus Has Fallen“ noch mal deutlich in den Schatten stellt.

Sterne-4,0

Filmangaben

Titel: White House Down
Originaltitel: White House Down
Genre: Action / Drama
Land, Jahr: USA, 2013
Verleih: Sony Pictures
Regie: Roland Emmerich
Drehbuch: James Vanderbilt
Darsteller: Channing Tatum, Jamie Fox, Maggie Gyllenhaal, Jason Clarke, Richard Jenkins, Joey King, James Woods, Nicolas Wright
FSK-Freigabe: ab 12 Jahre
Laufzeit: 131 Minuten
Kinostart: 5. September 2013

Quellen

Offizielle Film-Website
Internet Movie Database
Kino.de
Sony Pictures

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Veröffentlicht am 2. September 2013, in Kino. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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