Wir sind die Millers

CONT_Artwork.inddIn „Kill the Boss“ haben Jason Sudeikis und Jennifer Aniston schon gemeinsam vor der Kamera gestanden – jetzt treffen die beiden als Schein-Ehepaar auf Drogen-Tour erneut aufeinander. Im Zusammenspiel mit weiteren spaßigen Darstellern schuf Regisseur Rawson Marshall Turber („Voll auf die Nüsse“, „Ein verhängnisvoller Sommer“) eine unterhaltsame Komödie. Die ist sehr platt, aber auch sehr lustig. Und: Aniston strippt und tanzt auf höchst ansehnliche Weise… „Wir sind die Millers“ läuft ab dem 29. August 2013 im Kino.


„Wir sind die Millers“ – Die Handlung der U.S.-Komödie

L14A3772.dngDavid Clark (Jason Sudeikis) führt im Grunde ein sehr einsames Leben: Er hat keine Frau und keine Kinder, keine Freunde und hat nur oberflächlichen Kontakt zu seinen Nachbarn im Wohnblock. Sein Job ist auch nicht gerade ein sehr sozialer: David vertickt Drogen und verdient sich damit illegal seinen Lebensunterhalt. Ein Zwischenfall sorgt jedoch dafür, dass sein geheimes Geschäft auffliegt und er nicht nur alle Kohle, sondern auch alle Drogen verliert. Jetzt sitzt ihm der mächtige Drogenboss Brad Gurdlinger (Ed Helms) im Nacken, der nun von David eine schwierige Schmuggel-Tour fordert: David soll in Mexiko eine Ladung Drogen abholen und zu ihm schaffen, weil der eigentliche Lieferant hops gegangen ist. Da er keine andere Möglichkeit sieht, macht sich David auf die Reise – aber nicht alleine: Um nicht aufzufallen, mietet er sich einen Wohnwagen und heuert drei Leute an, die seine spießige Familie darstellen sollen: Mit dabei neben Neu-Familienvater David sind nun Nachbarin und Stripperin Rose (Jennifer Aniston) als seine Schein-Frau sowie der sogar von der eigenen Mutter nicht beachtete Nachbar-Milchbubi Kenny (Will Poulter) und die Obdachlose Casey (Emma Roberts) als seine angeblichen Kinder. Dass der Trip nicht einfach wird, war David klar, doch keiner konnte ahnen, was dabei alles schief gehen kann…

Film-Kritik – „Wir sind die Millers“ mit Jason Sudeikis, Jennifer Aniston

L14A8579.DNGAchtung mal wieder vor dem Trailer! Wie bei vielen Trailern wird auch hier wieder viel zu viel vorweg genommen, was den Spaß an der lockeren Komödie sehr trüben kann. Wer den Werbeclip umschiffen kann, darf sich über bekloppten, aber amüsanten Blödsinn erfreuen, der gerne mal schön über die Stränge schlägt. Nicht, dass „Wir sind die Millers“ gar keine Freude mehr macht, wenn man bereits über den Trailer gelacht hat – doch ohne sind viele der Szenen natürlich um ein Vielfaches überraschender. Die Chemie stimmt jedenfalls zwischen den Akteuren, in denen jeder Name auf der Besitzungsliste bestens passt. Ob Jason Sudeikis („Saturday Night Live“, „Kill the Boss“), Emma Roberts („Scream 4“), Will Poulter („Die Chroniken von Narnia 3“) oder die offenbar immer mehr an Sex-Appeal gewinnende Jennifer Aniston („Meine erfundene Frau“) als heiße Stripperin Mitte 40 – die Fake-Familie ist perfekt gecastet und spielt unbeschwert und voller Frische auf. Helfen können auch die fähigen Nebendarsteller wie Ed Helms (Stu in „Hangover 1-3“), Nick Offerman („Parks and Recreation“), Kathryn Hahn („Crossing Jordan“), Molly C. Quinn („Castle“) oder der in Berlin geborene Tomer Sisley („Largo Winch 1+2“) als Drogenkönig. Natürlich darf man keinen hoch gestochenen Humor erwarten, sondern sollte lieber mit leichter Kost, einigen Klischees, Vorhersehbarkeit und platten Scherzen rechnen, um sich an „Wir sind die Millers“ wirklich zu vergnügen. Geht man aber mit der richtigen Einstellung in den Film, sind die 109 Minuten gut investiert.

Fazit

Spaßiger Blödsinn der platten, vorhersehbaren, aber sehr lockeren, amüsanten Art mit spaßigen Darstellern und einer rattenscharfen Jennifer Aniston.

Sterne-4,0

Filmangaben

Titel: Wir sind die Millers
Originaltitel: We’re the Millers
Genre: Komödie
Land, Jahr: USA, 2013
Verleih: Warner
Regie: Rawson Marshall Thurber
Drehbuch: Bob Fisher, Steve Faber, Sean Anders, John Morris
Darsteller: Jason Sudeikis, Jennifer Aniston, Emma Roberts, Will Poulter, Ed Helms, Nick Offerman, Kathryn Hahn, Molly C. Quinn, Tomer Sisley, Luis Guzmán
FSK-Freigabe: ab 12 Jahre
Laufzeit: 109 Minuten
Kinostart: 29. August 2013

Quellen

Internet Movie Database
Kino.de
Warner

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Veröffentlicht am 28. August 2013, in Kino. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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