Chroniken der Unterwelt – City of Bones

1 - Filmplakat„Twilight“, „Harry Potter“, „Die Tribute von Panem“ – Buchreihen, die primär für Teenies verfasst wurden, werden für das Kino immer beliebter und gewinnträchtiger. Mit den „Chroniken der Unterwelt“ schafft es nun eine weitere Reihe auf die Leinwand. „City of Bones“ ist erst der Anfang nach der Vorlage von Cassandra Clare, ehe im Jahr 2014 „City of Ashes“ folgt. „Chroniken der Unterwelt – City of Bones“ mit Lily Collins, Lena Headey, Jamie Campbell Bower, Robert Sheehan und Jonathan Rhys Meyers startet am 29. August 2013 in den Kinos.


„Chroniken der Unterwelt – City of Bones“ – Die Handlung der Buchverfilmung

2 - Beide (rechts)Das Leben von Clary (Lily Collins) ist eigentlich ein ganz gewöhnliches. Wäre da doch nur nicht diese komische Zeichen, das sie neuerdings überall hin malt. Ein kleiner Schock ist es, als sie eines Nachts ihr ganzes Zimmer mit diesem Zeichen voll kritzelt. Clarys Mutter Jocelyn (Lena Headey) ist klar, dass sie nun bald ein Geheimnis lüften muss, das nicht nur mit der Familie, sondern mit einer ganzen Unterwelt zu tun hat. Doch finstere Mächte kommen ihr zuvor, zertrümmern die Wohnung und kidnappen Jocelyn. Clary muss auf die Schnelle und durch Unterstützung des mysteriösen Jace (Jamie Campbell Bower) erfahren, dass sie eine Schattenjägerin ist, die sich schon bald im Kampf mit finsteren Dämonen sieht. Zum Glück steht der 16-jährigen ihr bester Freund Simon (Robert Sheehan) zur Seite, um sie bei den gefährlichen Abenteuern zu unterstützen.

Film-Kritik – „Chroniken der Unterwelt – City of Bones“ nach Cassandra Clare

3 - MeyersBuchverfilmungen gehen spätestens seit Harry Potter gerne in Serie. Nachdem auch zuletzt „Twilight“ jahrelang für unfassbare Furore sorgte, gibt es ab diesem Jahr eine weitere Reihe, die es auf die Leinwand schafft: Cassandra Clare (ein Pseudonym) schuf die sechsteilige Reihe „Chroniken der Unterwelt“, dessen erster Teil „City of Bones“ nun den Sprung in die Kinos wagt. Und was dort geschaffen wurde, kann sich absolut sehen lassen: Eine interessante Grundgeschichte gibt in Verbindung mit guten Darstellern ein positives Gesamtbild ab, das Lust auf weitere Teile macht („City of Ashes“ kommt schon 2014 in die Kinos). Der niederländische Regisseur Harald Zwart („Eine Nacht bei McCool’s“, „Der rosarote Panther 2“, „Karate Kid“) inszenierte einen flotten Teenie-Fantasy-Film, der die Zielgruppe bestens anspricht, auch wenn manches Stereotyp vielleicht zu sehr ausgewalzt wird. Kenner des Buches werden die eine oder andere Änderung zur Vorlage finden und vielleicht nicht mit jedem Detail einverstanden sein. Wer jedoch unvoreingenommen an den – zugegebenermaßen etwas zu langen – Film herantritt, kann sich gut unterhalten lassen. Hauptdarstellerin Lily Collins („Spieglein Spieglein“, „Atemlos“) überzeugt durch ihre niedliche Art, Jamie Campbell Bower („Camelot“, Caius in der „Twilight“-Reihe) macht als Schattenjäger auch eine gute Figur. Die erfahrenen Lena Headey („Game of Thrones“, „Dredd“), Jonathan Rhys Meyers („Die Tudors“) und CCH Pounder („The Shield“) spielen solide. Der Ire Robert Sheehan, der Nathan aus der Serie „Misfits“, erinnert mit Brille ein wenig zu sehr an Daniel Küblböck, kann dafür aber die lustigsten Szenen für sich verbuchen. Die fallen im Vergleich zur Buchvorlage allerdings etwas gering aus, sodass die dramatischen und actionlastigen Elemente überwiegen.

Fazit

Unterhaltsame, etwas zu lang geratene Teenie-Fantasy, die kaum Highlights bietet, aber solide genug ist, um der Zielgruppe zu gefallen.

Sterne-3,0

Filmangaben

Titel: Chroniken der Unterwelt – City of Bones
Originaltitel: The Mortal Instruments: City of Bones
Genre: Fantasy
Land, Jahr: USA, 2013
Verleih: Constantin Film
Regie: Harald Zwart
Drehbuch: Jessica Postigo
Buchvorlage: Cassandra Clare
Darsteller: Lily Collins, Jamie Campbell Bower, Robert Sheehan, Kevin Zegers, Lena Headey, Jonathan Rhys Meyers, Kevin Durand, Aidan Turner, Jemima West, Godfrey Gao, CCH Pounder
FSK-Freigabe: ab 12 Jahre
Laufzeit: 130 Minuten
Kinostart: 29. August 2013

Quellen

Offizielle Film-Website
Offizielle Facebook-Seite
Internet Movie Database
Kino.de
Constantin Film

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Veröffentlicht am 27. August 2013, in Kino. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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